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Golfplatz : Eine Investition für die Zukunft

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Föhrer Golf-Club hat zwölf Bahnen neu gestaltet. Die Sportler finden nun auf ihren Runden Wald-, Dünen- und Wasserbahnen vor.

Erst im Jahr 2009 hatte der Golf-Club Föhr seine Anlage auf 27 Bahnen ausgebaut. Die Erweiterung um neun Dünenbahnen wurde von den Mitgliedern und Gästen begeistert aufgenommen.

Das war Motivation für den Vorstand, auch die alten Bahnen auf diesen Standard zu bringen. Das ist jetzt geschehen. Zwölf Bahnen wurden durch den Düsseldorfer Golf-Architekten Christian Althaus und eine schottische Spezialfirma neu gestaltet. Die Golfer finden nun auf ihren Runden Wald-, Dünen- und Wasserbahnen vor.

Zu einem „Pre-Opening“ hatten sich jetzt über 200 Gäste aus ganz Deutschland eingefunden, um dabei zu sein, wenn Club-Präsident Dr. Joachim Schweim den traditionellen „Goldenen Ball“ schlägt.

Nach der musikalischen Eröffnung durch die Musikfreunde Osterland-Föhr gab Schweim einen Überblick über die Gesamtinvestition, den Baufortschritt seit Januar 2014 und die weiteren Schritte. Die geplante Führung über den Platz musste dann aufgrund sehr widriger äußerer Bedingungen – es regnete in Strömen – kurzfristig abgesagt werden.

Landes-Golf- Präsident Peter Pahlke lobte in seinem Grußwort den Mut und den Erfolg des Föhrer Golfclubs. Architekt Althaus aus Düsseldorf stellte sein Konzept vor.

Danach wurde es ernst: Präsident Schweim schoss den „Goldenen Ball“ mit einem perfekten Schlag auf die Bahn. „Gott sei Dank, ich war aufgeregt seit Tagen, ob ich den Ball gut treffe“, meinte er anschließend. „Der Platzumbau stellt eine erfreuliche Entwicklung für den Golf-Club Föhr dar, wir sind in Vorlage gegangen für unsere nächste Generation, wir wollen es aber auch selbst noch genießen“, betonte er. Um dies zu unterstreichen, ließ Schweim im Anschluss die 10-jährige Föhrerin Nelja Gloy den zweiten „Goldenen Ball“ abschlagen. Auch ihr Ball flog weit und gerade.

Seit gut sechs Wochen sind alle zwölf neuen Bahnen eingesät. Eine „Spezialeinsatzgruppe“, das sogenannte Grow-in-Team, ist permanent damit beschäftigt, den neuen Platz zu mähen, zu walzen und zu düngen. Sollte es im nächsten Frühjahr eine gute Wachstumsphase geben, ist der Club zuversichtlich, den vollen Spielbetrieb Ende Mai, Anfang Juni wieder aufnehmen zu können, nachdem sich die Golfer in diesem Jahr während der Bauphase mit einem 15-Loch-Platz trösten mussten.

Einen großen Dank richtete der Präsident an Head-Greenkeeper Friedrich Riewerts und seine engagierte Mannschaft, an den Architekten für sein europaweit beachtetes Design des Platzes und die schottische Bautruppe, die von Sonnenauf- bis Untergang unermüdlich aktiv war.


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