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Standpunkt : Eine Absage an den Küstenschutz

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

von
erstellt am 26.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Ein 800 Meter langes Teilstück eines maroden Weges in der Marsch verhindert den Küstenschutz auf Föhr. Eine absurde Vorstellung, die nun – zumindest vorerst – Realität geworden ist. Die Ablehnung, die ungenutzte Buckelpiste an Elmeere zu verkaufen und damit die Voraussetzungen für die Kleientnahme für die Deichverstärkung in Utersum/Dunsum in dem Renaturierungsgebiet zu schaffen, dürfte bei den wenigsten Föhrern auf Verständnis stoßen. Fünf Gemeindevertreter haben gezeigt, dass sie nicht bereit sind, über den Tellerrand hinauszuschauen. Damit, dass sie nur aus Sicht ihrer Gemeinde entschieden haben, erwiesen sie der Insel einen Bärendienst. Und ihrem Dorf auch. Denn das Angebot der Naturschützer betrug immerhin 30  000 Euro. Eine stolze Summe vor dem Hintergrund, dass Oevenum Bedarfsgemeinde ist. Der Küstenschutz auf Föhr ist nun in der Warteschleife. Und die Insulaner müssen sich dem Wunsch von Bürgermeisterin Gisela Riemann anschließen. Die hofft, dass die nächsten Stürme nicht allzu heftig werden.

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