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Lichterketten : Ein wichtiger Schritt nach vorn

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Mit der Benennung eines Vorhabenträgers kann die „Pact“-Initiative pro Festbeleuchtung in die nächste Runde gehen. Dazu wurde der Verein „Initiative Innenstadt Wyk“ gegründet.

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erstellt am 08.Jan.2014 | 20:35 Uhr

Einen großen Schritt nach vorn machten die Initiatoren der „Partnerschaft zur Attraktivierung von City-Quartieren“ (Pact), mit der die alljährliche Weihnachtsbeleuchtung finanziert werden soll. Im Zuge einer Informationsveranstaltung wurde der Verein „Initiative Innenstadt Wyk“ gegründet. Für zwei Jahre wurde Peter Potthoff-Sewing zum Vorsitzenden , Bernd Wigger als dessen Stellvertreter und Kai Lehmann als Kassenwart gewählt. Zugleich wurde der Verein zum Aufgabenträger bestimmt.

Damit ist eine wichtige Voraussetzung auf dem Weg zu einem Satzungsbeschluss erfüllt, betont Potthoff-Sewing, denn nun kann der Aufgabenträger den erforderlichen Antrag bei der Stadt stellen. Nachgewiesen werden muss dann die Zuverlässigkeit und ausreichende finanzielle Leistungsfähigkeit, zudem muss sich der Verein in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag mit der Stadt verpflichten, die sich aus dem „Pact“-Gesetz ergebenen Ziele und Verpflichtungen umzusetzen.

Die Stadt führt in der Folge das Beteiligungsverfahren durch und unterrichtet die betroffenen Grundeigentümer und Gewerbetreibenden über die geplanten Maßnahmen und deren Finanzierung. Sollten mehr als ein Drittel der Betroffenen widersprechen, darf die Satzung nicht erlassen werden. Eine Zustimmung der Angeschriebenen ist nicht erforderlich, reagieren muss in der vierwöchigen Einspruchsfrist nur derjenige, der seine Teilnahme an der Maßnahme verweigern will.

Bereits 2012 hatte die Stadt die Weichen gestellt und das Gebiet, das sich im Innenstadtbereich zwischen Boldixumer Straße, Süderstraße und Sandwall befindet, festgelegt. Dieses Stadtquartier soll durch die Eigeninitiative der lokalen Wirtschaft, der Grundeigentümer sowie der kommunalen Selbstverwaltung aufgewertet werden, unter konzeptioneller und finanzieller Beteiligung jener, die unmittelbar vom Tourismus profitieren.

185 Personen seien dies in dem festgelegten Bereich, in dem, so Potthoff-Sewing, Gebäude ohne wirtschaftlichen Nutzen durch den Tourismus ausgenommen werden sollen. „Bei Gebäuden, die rein privat genutzt werden, werden wir voraussichtlich eine Ausnahme machen.“

Von den Betroffenen wären für die „Pact“-Maßnahme, die über den gesetzlich festgelegten Zeitraum von fünf Jahren läuft, rund 130 000 Euro aufzubringen. Wobei sich der jeweils zu zahlende Betrag aus den Einheitswerten der betroffenen Grundstücke errechnet. Der benötigte Betrag wird geteilt durch die Summe der Einheitswerte, das Ergebnis ist der Messbetrag, der jedem einzelnen Eigentümer zugeordnet wird.

Ein erheblicher Teil der Summe soll für Investitionen Verwendung finden, betont der Vorsitzende, denn „die Weihnachtsbeleuchtung soll nicht nur gegen LED-bestückte Sterne ausgetauscht, sondern von derzeit 28 auf 39 erweitert werden“. Sechs neue Standorte sind vorgesehen, die Wilhelm-, Boldixumer und Große Straße werden dazukommen, zudem wird die Beleuchtung auf dem Sandwall bis zur Feldstraße erweitert.

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