Zahlen und Fakten : Ein Überblick

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11. Mai 2015, 18:00 Uhr

Aktuell leben 51 Flüchtlinge auf den Inseln, 39 auf Föhr (Wyk, Alkersum und Midlum) und zwölf auf Amrum (alle in Nebel). Auf Amrum wurden alle Flüchtlinge durch das Amt Föhr-Amrum untergebracht, auf Föhr 31 und acht auf dem freien Wohnungsmarkt.

Herkunftsländer: Afghanistan (17), Kosovo (8), Syrien (7), Mazedonien, Serbien, Russland (jeweils 4), Albanien (3), Eritrea, Somalia (beide 2).

Die Quote sieht aktuell 62 Flüchtlinge für 2015 vor (21 wurden im ersten Quartal bereits untergebracht).

Von der Stadt in Aussicht gestellte Flächen für Wohncontainer: Parkplatz Rungholtstraße, Gelände des ehemaligen Fritschhofes, Parkplatz am Wellenbad, Fläche westlich der Lüttmarschhalle (Teilfläche der ehemaligen Stadtgärtnerei), Parkplatz westlich des Awo-Kindergartens am Rugstieg (die Reihenfolge wäre bei der Umsetzung gleichzeitig Rangfolge).

Das Prozedere der Zuteilung: Der Kreis Nordfriesland verschickt regelmäßig Listen, aus denen sich das Geschlecht und die Nationalität sowie die Familienzugehörigkeiten der Menschen ablesen lassen. Aus dieser Liste können die Gemeinden wählen. Die verbleibenden Personen werden zugewiesen.

Winterabschiebestopp: Als Zeichen der Humanität waren in Schleswig-Holstein Abschiebungen in Länder, „in denen wegen winterlicher Verhältnisse eine Rückkehr in Sicherheit und Würde nicht gewährleistet ist“, bis zum 31. März 2015 gestoppt worden.

Das Dublin-Verfahren legt den Grundsatz fest, dass ein einziger Mitgliedstaat (alle Mitgliedstaaten der EU sowie Norwegen, Island, die Schweiz und Liechtenstein) für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist. So soll verhindert werden, dass das System missbraucht wird und mehrere Asylanträge gestellt werden. Zudem wird geregelt, dass der Staat, in den der Asylbewerber zuerst eingereist ist, das Asylverfahren durchführen muss.

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