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Insel-Bote

19. Oktober 2017 | 20:51 Uhr

Auf Amrum : Ein Tag und zwei Mal Glück

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Das Ansegeln des Nachwuchses fand bei optimalem Wetter statt. Außerdem bekamen die Kids ein neues Boot.

Die Sonne schien, eine leichte Brise wehte. Optimale Bedingungen zum Segeln. So freuten sich die Kinder und Jugendlichen des Amrumer Segel- und Regatta-Vereins (ASRV), an diesem Tag ihre Optis aus dem Winterlager zu holen. Es hieß ansegeln. Gemeinsam wurden die kleinen Segelboote aufgetakelt für die erste Ausfahrt dieses Jahres.

Start war der Seezeichenhafen in Wittdün, Ziel die Steenodder Mole. Fast alle der 24 jungen Seglerinnen und Segler waren gekommen und fuhren zu zweit oder alleine aus der Hafeneinfahrt. Die Freude war allen anzusehen, als die Boote den Wind in die Segel bekamen und sie mit Optis, Laser und Pirat (die nächstgrößere Bootsklasse) davon sausten.

In Steenodde angekommen, wurden erst einmal die Schiffe versorgt, wobei der verlockende Geruch vom Grill schon in die hungrigen Nasen stieg. Zuerst jedoch gab es noch etwas ganz besonderes zu feiern: Die Taufe eines neuen Optis, gespendet von der Freimaurer-Loge Ambronia. „Vor allem die Unterstützung der Kinder-, Jugend- und Altenarbeit auf Amrum liegt uns sehr am Herzen“, so Logen-Mitglied Holger Peters. Die Freimaurerloge hat 1700 Euro aufgebracht und so war es möglich, einen weiteren neuen Opti für die Segeljugend des ASRV zu kaufen. „Es sind ganz neue Rümpfe, sie sind aus einem sehr widerstandsfähigen Material, das stabiler ist und sich bei der Anfängerschulung sehr bewährt hat“, erklärte der Vorsitzende des ASRV, Nils Randow.

Jugendwart Ulf Jürgens trommelte alle Jungen und Mädchen zusammen, denn natürlich muss so ein Schiff standesgemäß getauft werden. Kathy Isemann war Taufpatin und wünschte „allzeit gute Fahrt“. Mit einem kräftigen „juchuuuuu“ wurde der FreimaurerLoge gedankt, die mit dieser Spende den Tag zu einem doppelt glücklichen für den ASRV machte. Gemütlich klang der Tag beim Grillen aus. Die Kinder spielten am Strand, holten sich zwischendurch einen Snack ab und einige konnten nicht genug vom Wasser bekommen und nahmen ein erfrischendes Bad in der Nordsee.

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