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Auf Föhr : Ein Schild für den Babywald

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Einweihung in kleiner Runde auf dem Gelände der Utersumer Reha-Klinik. 300 Setzlinge gut angewachsen.

„Es ist ein gutes Omen, dass die Bäume so gut angewachsen sind.“ Nicht nur die Föhrer Hebamme Kerstin Lauterberg hatte allen Grund zur Freude, bei einem erneuten Treffen am Babywald auf dem Gelände der Utersumer Reha-Klinik. Im Frühjahr hatten junge Föhrer Eltern 300 kleine Birken- und Ahornsetzlinge gepflanzt, um so ihren Babys, die nicht auf der Insel zur Welt kommen durften, einen Ort zu schaffen, an dem sie sich trotz aller Widrigkeiten symbolisch verwurzeln können. „Es ist schließlich auch ein alter Brauch, für jedes Neugeborene einen Baum zu pflanzen.“ Hilfe hatte sie in Jürgen Finsterbusch, dem Verwaltungschef der Reha-Klinik gefunden, der die Fläche für den Babywald zur Verfügung stellte. Und ohne Forstwirt Ole Sieck vom Forstbetriebsverband wäre die ganze Aktion auch nicht so reibungslos verlaufen, denn er hatte die Fläche für die Pflanzung vorbereitet.

Als nun in kleinerem Kreis ein Treffen in Utersum stattfand, zu dem auch Friedrich Amfaldern von der Initiative Inselgeburt gekommen war, konnten sich alle über das Schild mit der Aufschrift„Babywald“ freuen, das Matthias Hansen hergestellt und gestiftet hatte. Begeistert waren alle, über die gesunden kleinen Bäumchen. „Fast 99 Prozent sind angewachsen, was eine ungewöhnlich hohe Rate darstellt“, konnte Ole Sieck zufrieden feststellen. Er führt diesen Erfolg auf das für kleine Bäume günstige Frühjahr zurück und auf die Tatsache, dass das junge Wäldchen gewässert wurde.

Kerstin Lauterberg dankte allen, die die Initiative unterstützen, und kündigte an: „Wir werden auch in Zukunft die Klappe nicht halten“.

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erstellt am 29.Jun.2017 | 11:00 Uhr

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