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Trotz Gewitters und Starkregens : Ein ruhiger Abend für die Insel-Wehren

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Auf Föhr rief das intensive Nass die Einsatzkräfte nicht auf den Plan, in einem Modegeschäft in Wittdün auf Amrum drückte das Wasser durch die Haustür.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2015 | 07:00 Uhr

Mit dem Gewitter am Montagabend kam auch eine beachtliche Menge Regenwasser vom Himmel. Ohnehin sorgt die derzeitige Wetterlage nach den vergangenen Tagen mit sommerlichen Temperaturen nun eher für Donnergrollen. Durch ein Tiefdruckgebiet wird kühle Meeresluft nach Deutschland geführt, wo sie auf die noch vorhandene Warmluft trifft. Förmlich ein Garant für Regen und Gewitter. Bereits für den heutigen Mittwoch sagen die Wetterfrösche neuen Regen für die Insel voraus – wohl die Anzeichen dafür, dass der Herbst gestern nicht nur meteorologisch begonnen hat.

Der Starkregen am Montagabend stellte die Regenabläufe auf privaten Grundstücken und in den Straßen auf Föhr und Amrum auf die Probe. „Wir hatten durch die in Wittdün unter Wasser stehenden Straßen viel Regenwasser im Abwassernetz, das aber zu keinen größeren Problemen führte“, erklärte Andreas Knauer von den Versorgungsbetrieben Amrum.

Und während das intensive Nass von oben die Föhrer Wehren nicht auf den Plan rief, drückte es in einem Modegeschäft in Wittdün durch die Haustür. Die Inhaber alarmierten die Feuerwehr, um größeren Schaden abzuwenden. Mit einem Hochleistungswassersauger konnte die Gefahr durch die Kameraden schnell gebannt werden.

In Norddorf machte sich die Überarbeitung der Regenwasserkanalisation bezahlt. Die Lunstruat, in der sonst stets landunter gemeldet wurde, blieb normal nass. Anders sah es vor dem Gerätehaus der Feuerwehr Wittdün aus. Die Landesstraße stand tief unter Wasser und die Autofahrer merkten dies teilweise erst, wenn sie schon mitten im Schlamassel waren. Dadurch, dass das Regenwasser aus der tiefer gelegenen Mittelstraße zur Inselstraße hochgepumpt wird und dann im freien Gefälle in den Siel am Gerätehaus fließt, sprudelte es unentwegt aus den dort befindlichen Straßeneinläufen.

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