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Insel-Bote

25. September 2017 | 08:19 Uhr

In Wyk : Ein Reizen und ein Stechen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Karten stehen im Mittelpunkt: Bereits zum elften Mal wird das Deutsche Bridge-Festival auf Föhr ausgetragen.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2016 | 12:30 Uhr

„Föhr ist der einzig richtige Ort für die Durchführung des Bridge-Festivals. Der Inselcharakter sorgt dafür, dass alles an einem Ort konzentriert ist und Bridge im Mittelpunkt steht“. Eine der ersten Amtshandlungen von Kai-Ulrich Benthack, erst seit kurzer Zeit Präsident des Deutschen Bridge-Verbandes, war die Reise nach Wyk. Dabei will er bis zum Wochenende nicht nur selbst spielen, sondern auch die organisatorische Seite dieser Großveranstaltung kennenlernen. Obwohl gebürtiger Hamburger, ist Benthack noch nie auf Föhr gewesen und kann nun die Bridge-Atmosphäre ganz unvoreingenommen genießen. Dabei hat es die Föhrer Gastfreundschaft, die mit dem Willkommens-Banner an der Musikmuschel dokumentiert wird, dem Präsidenten besonders angetan.

Im elften Jahr wird inzwischen das Festival in Wyk ausgetragen, und es spricht für sich, dass die Zahl der Teilnehmer immer weiter ansteigt. Dieses Mal haben sich über 330 Bridger aus Deutschland und dem Ausland für die Turniere angemeldet, die am kommenden Sonnabend mit dem Haupt-Paarturnier und der Siegerehrung enden, wobei auch bekanntgegeben wird, wer diesmal Sieger und damit Mrs. und Mr. Wyk wurde.

Obwohl sich in elf Jahren schon viele Abläufe dieser Veranstaltung eingespielt haben, sind die Organisatoren des Festivals doch noch regelmäßig im Stress. Betty Kuipers, im Präsidium des Verbandes für Öffentlichkeitsarbeit und Breitensport verantwortlich, reist regelmäßig einige Tage früher an, um die Tische zu kontrollieren, die im Veranstaltungszentrum eingelagert sind, notfalls Tischtücher zu waschen und gemeinsam mit ihrem Team die Weichen für einen reibungslosen Ablauf zu stellen. Besonders dankbar ist Betty Kuipers dabei auch für die Unterstützung durch die Föhr Tourismus GmbH (FTG), wobei sie nicht zuletzt den unermüdlichen Einsatz von Hausmeister Werner Schultz hervorhebt.

Offiziell eröffnet wurde das Bridge-Festival durch Betty Kuipers, den Präsidenten Kai-Ulrich Benthack, den FTG-Chef Jochen Gemeinhardt sowie die Vorsitzende des Föhrer Bridge-Clubs, Gabriele Hinrichsen. Sie alle wünschten den Spielern gute Karten.

Traditionell wird beim Festival nicht nur Wert auf den Wettstreit gelegt. Vielmehr wird am Vormittag Fortbildung mit dem Bridgedozenten Wolfgang Rath angeboten. Diese Unterrichtseinheiten werden nicht nur von den Gästen, sondern auch von den Föhrer Spielern gern angenommen, wissen sie doch, dass Rath es versteht, humorvoll und unterhaltsam Bridgewissen zu vermitteln.

Am ersten Vormittag war ein Coaching-Day für Interessierte vorbereitet, bei dem sich über 30 Neugierige trafen, um erste Schritte auf dem Gebiet des Reizens und Stechens zu machen. Kai-Ulrich Benthack äußerte sich im Anschluss begeistert über diese Einführungsstunde. Schließlich gehe es dem Verband auch darum, neue Spieler zu gewinnen.

Am Wochenende heißt es dann: Nach dem Festival ist vor dem Festival. Dabei geht es den Aktiven besonders darum, den genauen Termin für das nächste Bridge-Festival zu erfahren, um schon jetzt die Quartiere für 2017 buchen zu können.

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