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sofi 2015 über föhr und amrum : Ein paar Sekunden Sonnenfinsternis

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Von dem Sonnenschein der vergangenen Tage war heute nichts zu sehen. Amrumer Schüler hatten trotz des Hochnebels Glück, auf Föhr war vom Himmelsspektakel nichts zu sehen.

shz.de von
erstellt am 20.Mär.2015 | 19:15 Uhr

Tagelang hatte die Sonne vom frühen Morgen bis zum späten Abend von einem wolkenlosen Himmel geschienen – und dann das: Ausgerechnet gestern, am Tag der großen Sonnenfinsternis, blieb der Himmel grau. Zäher Hochnebel hielt sich den ganzen Tag und vom Himmelsspektakel war nicht viel zu erkennen – außer dass es am späten Vormittag noch dunkler wurde, als es ohnehin schon war.

Doch dann, für einen kleinen Augenblick, lichtete sich wenigstens über der Insel Amrum die Wolkendecke. Ungefähr zehn Sekunden lang konnte die Sonnenfinsternis beobachtet werden.

Kinder der Öömrang Skuul hatten, genau wie die der Wyker Grundschule, mit Schutzbrillen ausgestattet das Schauspiel beobachten wollen. In Wyk gingen dann nur wenige Schüler auf den Schulhof, „eigentlich nur, um festzustellen, dass wirklich nichts zu sehen war“, so die stellvertretende Schulleiterin Rita Hinrichsen. Die Sonnenfinsternis wurde stattdessen in der Schule in einem Livestream angeschaut. Außerdem wurden den Kindern Filme zum Thema gezeigt.

Anders auf Amrum. Hier hatten sich die Schüler in der großen Pause gespannt auf dem Schulhof versammelt. Und die Foto-AG mit ihrem Leiter Sven Sturm hatte sich mit fünf Spiegelreflexkameras mit Teleobjektiven fototechnisch auf das Ereignis eingestellt. Doch zunächst machte sich Enttäuschung breit. Denn wo nichts da ist zum Fotografieren, hilft auch das beste Objektiv nichts.

Jost Jahn, der in seiner Freizeit leidenschaftlich der Astronomie-Fotografie nachgeht, hatte für die Klasse seiner Tochter extra Schutzbrillen für die Sonnenfinsternis besorgt. Und so schauten alle gespannt in Richtung Sonne. Doch wo war sie, wo sollte sie sein? Die Kinder wurden langsam ungeduldig und die Pause neigte sich ihrem Ende zu.

Doch dann, für einen ganz kurzen Augenblick, lichtete sich der graue Schleier und gab den Blick frei. Sven Sturm und seine Schüler konnten schnell ein paar Bilder machen, dann zog sich der Himmel schon wieder zu.

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