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flexibel im amrumer Kniepsand : Ein mobiler Wachturm für die Lebensretter

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der alte Turm stand auf Pfählen und fiel den Stürmen zum Opfer. Nun entschieden sich die Norddorfer Gemeindevertreter für eine Neuanschaffung, die beweglich sein soll.

shz.de von
erstellt am 11.Feb.2014 | 18:50 Uhr

Auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung informierte Bürgermeister Peter Koßmann über die vorliegenden Angebote für die Lieferung eines Wachturms zur Überwachung des Badebetriebes am Norddorfer Badestrand. In der Saison verrichten dort Rettungsschwimmer der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft ihren Dienst und gewährleisten schnelle Hilfe in Notsituationen. Zum Schutz vor Beschädigungen bei Überflutungen stand die bisherige Station auf einem Pfahlbau.

Eine Vorgehensweise, die bis zum Sturm „Christian“ im vergangenen Oktober gut funktionierte. „Die Einholung des Wachturms durch ein Tiefbauunternehmen war schon vereinbart, als der Orkan den Turm vom Podest riss und vollends zerstörte“, beschrieb Koßmann das Ende der bisherigen Einrichtung.

Bei dem rund 26 000 Euro teuren Nachfolger, dessen Anschaffung die Mitglieder der Gemeindevertretung beschlossen, handelt es sich um eine mobile Ausführung. Der Wachraum ist auf einem zweiachsigen Anhängergestell montiert. „Damit besteht die Möglichkeit, den Anhänger bei drohenden Überflutungen an höher gelegene Strandabschnitte zu ziehen“, so der Bürgermeister. Zudem stellt sich der Transport ins Winterlager sehr viel einfacher und kostengünstiger dar. Und nicht zuletzt kann mit der mobilen Ausführung auf die sich stark verändernde Struktur des Kniepsandes im Bereich des Norddorfer Badestrandes reagiert werden, ohne kostspielige Pfahlbauten beauftragen zu müssen.

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