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Im Norddorfer Gemeindehaus : Ein märchenhafter Theaterabend

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Große Gala-Vorstellung: Nachwuchsschauspieler glänzen mit dem „Zauberer von Oz“. Die Theater AG hat dafür sechs Monate geprobt.

Bei einer öffentlichen Galavorstellung im Norddorfer Gemeindehaus bewiesen die Nachwuchsschauspieler der Öömrang Skuul ihr Talent. Unmittelbar vor den Osterferien zeigten die Mitglieder der Theater AG, was sie in der dunklen Jahreszeit einstudiert hatten. Unter der Leitung von Miriam Traulsen hatten die 21 Schülerinnen und Schüler der sechsten bis zehnten Klasse sich in den zurückliegenden sechs Monaten das Theaterstück „Der Zauberer von Oz“ von Lyman Frank Baum vorgenommen.

Die Zuschauer im Gemeindehaus erlebten einen kurzweiligen Theaterabend mit dem Stück, das auf einer Erzählung, die 1900 unter dem Originaltitel „The Wonderful Wizard of Oz“ erschien, basierte. Dorothy (Ronja Wollny), die bei ihrer Tante Em (Ronja Bendixen) und Onkel Henry (Marten Tadsen) lebt, wird von einem Wirbelsturm mit ihrer Hütte in das Reich des Zauberers von Oz getragen und erschlägt dabei die Schwester der bösartigen und übellaunigen Sumpfhexe (Gyde Tadsen). Dorothy erwacht im Reich der Gedanken und kann nicht wirklich realisieren, was ihr widerfährt. Ihre Fantasien sind trügerisch aber der Wille nach Hause zu finden, ist stärker. Der Zauberer von Oz soll ihr dabei helfen.

Auf dem Weg dorthin, der immer wieder von der Sumpfhexe durchkreuzt wird, trifft sie mit der Vogelscheuche Scheuch (Vincent Ruth), dem Blechmann (Sina von der Weppen) und dem Löwen (Merle Martinen) weitere Weggefährten. Die Vogelscheuche hätte so gern Verstand, der Blechmann ein Herz und der Löwe wünschte sich sehnlich großen Mut. Trotz der vielen Intrigen der Sumpfhexe schaffen die vier alle Prüfungen, um zum Zauberer von Oz zu gelangen. Der wiederum will für seine Hilfe eine Gegenleistung. Dorothy und ihre Begleiter sollen die Sumpfhexe besiegen. Letztlich verhilft die Überheblichkeit der Sumpfhexe den vier Mutigen, sie zu besiegen. Steckte all ihre Macht doch nur im nun zerbrochenen Zauberknochen.

Miriam Traulsen zeigte sich nach der Vorstellung überaus zufrieden mit der Leistung ihrer Schützlinge. Als Belohnung für die Mühe wird die Theater AG nach Flensburg ins Stadttheater fahren, plant deren Leiterin.

Obwohl die Jugendlichen nur für einen relativ kurzen Zeitraum verfügbar sind, muss sie sich um die Zukunft ihrer Theater AG keine Sorgen machen. „Auch wenn ich zu den Sommerferien gleich drei starke Akteure verliere, gibt es keinen Grund zur Besorgnis. Es sind bereits die nächsten Talente für die Hauptrollen im Kader und es gibt sogar eine Warteschlange bei den Neuzugängen“, berichtet Miriam Traulsen. Mehr männliche Darstellern wäre ihr aber schon recht, seien diese doch gerade in der Minderheit.


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