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gäste-ehrung : Ein halbes Jahrhundert Insel-Treue

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Vor 59 Jahren kam Ulrike Kalinke erstmals nach Föhr und auch Ehemann Dieter ist seit 33 Jahren „mit dem Virus infiziert“. Beide wurden jetzt von der Föhr Tourismus GmbH mit Blumen und Präsenten bedacht.

Schon als Kind kam Ulrike Kalinke regelmäßig jedes Jahr nach Föhr, da Ihr Vater für den heimatlichen Sportverein Jugendreisen hierher organisierte. Nicht der einzige Grund, denn ihre Eltern hegten eine große Leidenschaft für die Insel.

Zumindest die tollen Berichte über die teils abenteuerlichen Anreisen, anfangs mit der Personenfähre und später mit dem Auto über Holzplanken auf das Schiff, über Sandburgenwettbewerbe am damals viel steinigeren Strand von Nieblum und Kindersingen im Wyker Musikpavillon sprechen für tolle Kindheitserinnerungen.

Vor 59 Jahren kam Ulrike Kalinke das erste Mal nach Föhr und seitdem gab es nur sechs wetterbedingte Jahre ohne einen Insel-Aufenthalt. Ihren Mann Dieter hat sie bald nach dem Kennenlernen ebenfalls mit dem Föhr-Virus infiziert, so dass auch er schon auf 33 Treue-Jahre kommt.

Nicht nur der Insel, auch Ihrer Vermieterin sind sie über all die Jahre treu geblieben. Ulrike Kalinke kommt seit 51 Jahren immer in das gleiche Quartier zu Henny Jordan in Nieblum. Klar, dass auch sie bei der Gästeehrung dabei sein durfte. In lockerer Runde berichteten die Kalinkes von ihren Föhrer Hobbies, dem Wattwandern etwa und Fahrradfahren, von Ausflügen nach Amrum oder zu den Halligen, von besuchten Dorffesten und den vielen Urlaubsbekanntschaften, zu denen auch über die Ferienzeit hinaus guter Kontakt besteht.

Einen großen Bekanntenkreis erschloss sich das Ehepaar durch das Hobby Dieter Kalinkes. Der spielt nicht nur gerne, sondern auch richtig gut Volleyball und verabredet sich mit vielen Gleichgesinnten im Internet zum Duell am Netz. Auch beim diesjährigen Pokalschießen konnte er mit dem zweiten Platz einen sportlichen Erfolg verbuchen.

Simon Albertsen, bei der Föhr Tourismus GmbH für den Gästeservice zuständig, freut sich, dass die Stamm-Urlauber die Föhrer als gastfreundliche, offene und rundherum sympathische Menschen bezeichnen, die Insel seit so langer Zeit die Treue halten und auch weiterhin von Mettmann hierher kommen werden, auch wenn sie die Veränderungen in Richtung „Versyltisierung“ kritisch beobachten. Die Treue und Liebe zu Föhr wurde mit einer Urkunde, einem Bildband und einem Blumenstrauß sowie Kaffee und Kuchen belohnt.

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erstellt am 31.Aug.2013 | 07:00 Uhr

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