zur Navigation springen

Wyker Stadtvertretung : Ein Bonbon für die Landgemeinden

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Ohne weitere Debatte stimmte das Gremium dem Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages über Ausgleichszahlungen für den inselweiten Tourismus-Aufwand zu.

Diskutiert wurde das Thema in vorangegangenen Sitzungen ausführlich – in Wyk genauso, wie in den ebenfalls betroffenen Landgemeinden. Nun hat die Stadtvertretung ohne weitere Debatte dem Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages über Ausgleichszahlungen für den inselweiten Tourismus-Aufwand zugestimmt. Hintergrund ist, wie bereits berichtet, dass seit der Einführung einer auf ganz Föhr einheitlichen KurAbgabe Anfang dieses Jahres einige Kommunen mehr Kurtaxe einnehmen, als sie Aufwendungen für den Fremdenverkehr haben. Dieses Geld – den Berechnungen nach in diesem Jahr knapp 290  000 Euro – soll künftig Wyk zugute kommen, das als größter Fremdenverkehrsort auf der Insel auch die meisten touristischen Einrichtungen vorhält und den größten Aufwand betreibt.

Der Wyker Beschluss fiel naturgemäß einstimmig, soll den Landgemeinden aber versüßt werden: Ebenfalls einstimmig segneten die Stadtvertreter den Vorschlag ab, dieses Geld im Jahr 2017 einmalig an die Tourismus GmbH, die ja für alle Föhrer Gemeinden zuständig ist, weiterzureichen.

Dafür hatte sich in der Stadtvertretersitzung noch mal der Finanzausschussvorsitzende Lars Schmidt (CDU) stark gemacht, weil die Landgemeinden mit den Ausgleichszahlungen ein großes Problem hätten und befürchteten, dass dieses Geld in einem „schwarzen Loch“ verschwinden könnte. „Wir sollten uns das Geld deshalb dieses Jahr nicht selbst einverleiben“, so Schmidt.

zur Startseite

von
erstellt am 20.Jul.2017 | 17:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen