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Osterlandföhrer Königsreiten : Ein alter Hase holt den Titel

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

21 Jahre nach seinem ersten Titel griff Gerd Ohlsen noch einmal an und sicherte sich die Krone.

shz.de von
erstellt am 26.Jun.2015 | 19:00 Uhr

Das Königsreiten stand an und den Osterlandföhrer Ringreiterverein führte der Weg bereits am Morgen nach Wrixum, um ihre Majestät Markus Berger mit 25 Reitern und schmissiger Blasmusik abzuholen. Der strahlende König freute sich sehr über das Erscheinen seiner Kameraden und bat „abzusitzen“, um gemeinsam die letzten Stunden seines Königsjahres zu feiern und sich zu stärken.

Der Vorsitzende Ingwer Nickelsen lobte Bergers Einsatz in der Führungsriege und freute sich, dass diesem die Vorstandsarbeit so gut gefallen habe, dass er nun auch als stellvertretender Vorsitzender seinen festen Platz in dem Gremium gefunden habe.

Auf dem Reitplatz wurde auf vier Galgen geritten und die „Grünröcke“ konnten ihr Programm ohne Zwischenfälle absolvieren. Auch das Ausreiten des Königstitels verlief ausgesprochen souverän und „cool“, denn der erfolgreichste Ringreiter der vergangenen Jahre, Gerd Ohlsen, hatte sich entschlossen, 21 Jahre nach seinem ersten Königstitel nun doch noch einmal richtig ins Geschehen einzugreifen und sich die drei erforderlichen Königsringe zu sichern. Gerd Ohlsen sollte an diesem Tag nicht nur die Königsschleife erhalten, auch die Best-Man-Plakette ist „wieder“ und somit zum 14. Mal in seinem Besitz.

Ohlsen stammt aus einer Ringreiter- Familie, ist Vater von drei Töchtern und einer der erfolgreichsten Züchter des Holsteiner Pferdes in Schleswig- Holstein. 2012 hatte er den Siegerhengst „Quvee Prestige“ bei der Holsteiner Körung gestellt.

Der K.o.-Pokal ging an Arne Früchtnicht, Platz eins belegte Martin Hemsen vor Peter Wögens (2), Bernhard Hinrichsen (3) und Karl Julius Volkerts (4). Aber auch der jüngste Teilnehmer des Turnieres, Lasse Ohlsen, der Neffe des neuen Königs, belegte einen hervorragenden achten Platz.

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