zur Navigation springen
Insel-Bote

18. August 2017 | 16:51 Uhr

Föhr-Amrumer krankenhaus : Ehrgeizig

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Da gibt es den Kardiologen und den Diabetologen, die Frauenärztin mit Praxisräumen in der Klinik, die Anästhesistin, den Unfall- und den Bauch-Chirurgen. Und nun verfügt die Inselklinik auch über einen Orthopäden. Dr. Andreas Müller, zusammen mit Dr. Jörn Harder Leiter der Chirurgischen Abteilung der Klinik und Betreiber der angegliederten Chirurgischen Praxis, hat diese zusätzliche Qualifikation erworben.

Seit dem Jahr 2000 ist Andreas Müller, der seit knapp drei Jahren als leitender Arzt am Wyker Krankenhaus tätig ist, Facharzt für Chirurgie, seit 2005 Facharzt für Unfallchirurgie. Ein Jahr später sei die Ausbildungsordnung geändert worden, die eng beieinander liegenden Fachgebiete Unfallchirurgie und Orthopädie wurden zusammengelegt, berichtet er. Ansporn für den inzwischen 53-Jährigen, nun auch noch den Facharzt für Orthopädie zu machen. Vor Kurzem hat er seine Prüfung in Bad Segeberg mit Erfolg abgelegt. „Das war eine ganz neue Erfahrung, Prüfer zu haben, die jünger waren, als ich“, berichtet er schmunzelnd.

Seine neue Facharztbezeichnung ändere zwar nichts an dem, was bisher in der Wyker Chirurgie gemacht wurde, so Andreas Müller. Trotzdem freue man sich, in der kleinen Inselklinik nun auch die Orthopädie anbieten zu können. Müller betont in diesem Zusammenhang, dass Facharzttermine im Wyker Krankenhaus wesentlich schneller zu bekommen seien, als auf dem Festland, „oft noch am selben oder am nächsten Tag“.

Während Andreas Müller darauf spezialisiert ist, Knochen zusammenzuflicken oder kaputten Gelenken „Ersatzteile“ zu verpassen, sind Jörn Harders Spezialgebiet Operationen an inneren Organen. Doch jeder der beiden Chirurgen kennt sich auch im Bereich des anderen aus. „Wir machen in der Klinik beide das gleiche“, betont Müller.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 20.Aug.2013 | 20:17 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen