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Insel-Bote

23. Oktober 2017 | 21:07 Uhr

Drei Filme und die Qual der Wahl

vom

Green Screen: Auch in diesem Jahr stimmen die Kinobesucher über den sh:z-Publikumspreis ab

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 03:09 Uhr

Wyk | Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kommt das Green Screen zum zweiten Mal nach Föhr. Das Eckernförder Naturfilmfestival zeigt am 23. August um 10 Uhr in einer Matinee im Wyker Kino gleich drei atemberaubende Naturfilme, die für den Publikumspreis des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (sh:z), zu dem auch der Insel-Bote gehört, nominiert sind. Nach der Vorstellung können die Zuschauer darüber abstimmen, welcher dieser Filme den mit 1000 Euro dotierten sh:z-Publikumspreis erhalten soll. Bei einer Gala am Sonnabend, 7. September, auf Gut Altenhof bei Eckernförde wird Stephan Richter, der Sprecher der Chefredakteure des Verlages, den Gewinner bekannt geben.

Das internationale Naturfilmfestival Green Screen in Eckernförde findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt. Für das Festival wurden über 200 Naturfilme aus 35 Ländern eingereicht, darunter erstmalig auch Filme aus Burma, Papua Neu Guinea und Sri Lanka. Eine Jury aus Filmemachern, Naturwissenschaftlern und Journalisten hat rund 100 Spitzenproduktionen ausgesucht, die vom 5. bis zum 9. September in Eckernförde gezeigt werden. Darunter auch die drei Filme für den Publikumspreis des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages, der seit 2007 Partner des Festivals ist.

Mit Begeisterung stellt auch Thomas Dethlefsen, Betreiber des Filmtheaters am Wyker Sandwall, sein Kino zum zweiten Mal zur Verfügung. "Ich hoffe auf nicht zu schönes Wetter, damit möglichst viele Zuschauer die Filme sehen", kennt Dethlefsen allerdings die Konkurrenz der Inselstrände. Gezeigt werden bei der Vorstellung eine japanische und zwei deutsche Produktionen.

"The Niyodo River: A Symphony in Blue" stellt das sauberste Gewässer in ganz Japan vor. Das Erstaunlichste am Niyodo River ist seine spektakuläre blaue Farbe, dort bekannt als "Niyodo-Blau". Der Film nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch die Jahreszeiten den Fluss entlang und zeigt eine atemberaubende Schönheit, die es so nur am Niyodo gibt.

"Vom Kuscheln, Träumen und Schmusen" stellt besonders possierliche Wesen vor: Erdmännchen. Eines nach dem anderen schlüpft aus dem Bau. Sie stellen sich auf die Hinterbeine und blinzeln in die Sonne. Was aber, wenn der Tag zu Ende geht und alle wieder in ihrem Bau verschwinden? Was passiert in der Nacht? Liegen sie alle dicht gedrängt oder einzeln? Wie träumen Erdmännchen? Ein Team des Bayerischen Rundfunks ist erstmals diesen Fragen nachgegangen und hat die Tiere auch während der Nacht gefilmt.

"Vorpommerns Auen" zeigt das Hinterland der Ostseeküste, in dessen unzugänglichen Flusstälern der seltenste Adler Deutschlands lebt: der Schreiadler. Nur noch 100 Paare gibt es in Deutschland, 80 davon kehren aus den Winterquartieren zurück nach Vorpommern. Eine intensive Landwirtschaft und der steigende Holzbedarf haben dem Vogel weitgehend den Lebensraum genommen.

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