Standpunkt : Dienst am Nächsten

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11. April 2014, 14:52 Uhr

Sterben ist ein Teil des Lebens. Trotzdem ist diese letzte Phase für Schwerstkranke und ihre Angehörigen eine Ausnahmesituation. Immer mehr Menschen können dank moderner Palliativmedizin und ambulanter Pflegdienste bis zuletzt zuhause betreut werden, in ihren eigenen vier Wänden sterben. Ihr Körper wird optimal versorgt, doch auch die Seele braucht in dieser Zeit des Abschiednehmens Unterstützung. Die geben die Mitarbeiter der Hospiz-Initiative. Sie sind für Sterbende und ihre Familien da, ehrenamtlich, aber hoch professionell. Über 30 Insulaner haben sich seit Gründung der Initiative vor knapp sechs Jahren zu Hospiz-Helfern ausbilden lassen, schenken einen Teil ihrer Zeit denen, die selbst nicht mehr viel Zeit haben. Ein beispielhafter Dienst am Nächsten, der hohe Anerkennung verdient.

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