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Seminar in Wittdün : Die Unterwasserwelt professionell ablichten

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Fotograf und Autor Herbert Frei gab wertvolle Tipps. Teilnehmer reisten von weit her an.

Die Faszination für den Moment und das daraus resultierende perfekte Foto ist bei ambitionierten Fotografen zu Land genauso wie zu Wasser sicher gleich, doch der Aufwand ist bei Fotografien in der Unterwasserwelt um ein Vielfaches größer, als trockenen Fußes. Die Teilnehmer des Foto-Workshops im Vitalhotel „Weiße Düne“ in Wittdün konnten unter der professionellen Anleitung von Herbert Frei, einem zu den führenden Unterwasserfotografen Deutschlands gehörenden Fachmann, ihre Kenntnisse festigen, ausbauen und verfeinern.

Die Hoteliers-Familie Seesemann teilt ebenfalls die Begeisterung für die miteinander verknüpften Hobbys aus Tauchen und Fotografie und so war es für Gastgeber Kay Seesemann ein glücklicher Moment, dass er Herbert Frei bei einem Tauchurlaub in Ägypten traf. „Mit Helmut Seesemann verbindet mich bereits seit vielen Jahren eine Freundschaft und Kays Idee, einen Workshop auch mal auf Amrum durchzuführen, gefiel mir gut“, erzählt der 68-jährige Profi. Die Seminarbedingungen seien optimal und das Ambiente und die fantastische Landschaft der Insel begeisterten die Kursteilnehmer, die aus ganz Deutschland anreisten. Nicht überall stünde ein Pool zur Verfügung, in dem die Kursteilnehmer das gehörte in der Praxis ausprobieren können, freute sich Frei.

„Für mich bietet dieses Wochenende auch nach zwölf Jahren des Tauchens und sechs Jahren der Unterwasserfotografie eine große Bandbreite. Tolle Tricks und Erfahrungen eines Profis, der für mich ein großes Vorbild ist, werden hier vermittelt“, schwärmt Uwe Mende aus dem Erzgebirge. Seine Ausrüstung für die Unterwasserfotografie hat er mitgebracht und überschlägt den Wert mit 3000 bis 3500 Euro. Aber auch er hat mit einer Kompaktkamera klein angefangen, macht er den Einsteigern Mut.

„Die Entwicklung auf dem Kamera-Markt ist rasend schnell und aus meiner Tätigkeit als Tester für Unterwasserkameras und -objektive sehe ich einen deutlichen Trend zu sogenannten Systemkameras, diese kommen ohne einen Spiegel aus“, erklärt Frei.

Das Anheben der unterschiedlichen Ausrüstungen macht deutlich, wie viel Gewicht da zusammenkommt. „Unter Wasser relativiert sich das Gewicht, doch heutzutage verschärfen die Fluggesellschaften ihre Grenzen für Freigepäck deutlich. Sind doch die Tauchgebiete in fernen Ländern mit klarem Wasser und einer bunten Unterwasserwelt immer noch am reizvollsten für den Fotografen“, weiß Herbert Frei, der aus Pforzheim angereist war. „Das Wichtigste ist allerdings nach wie vor, dass die Person hinter der Kamera das wache Auge hat und den besonderen Moment erkennt“, ist der gelernte Ingenieur für Fein- und Messtechnik aus Erfahrung überzeugt.

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