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spurlos verschwunden : Die Suche nach dem verlorenen Monument

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Einem sehr alten Grabstein, der viele Jahre außen an der Ostseite der Kapelle des südlichen Querschiffs der Nieblumer St.-Johannis-Kirche gestanden hatte, ist Friedhofsführer Nickels Olufs auf der Spur.

Einem sehr alten Grabstein, der viele Jahre außen an der Ostseite der Kapelle des südlichen Querschiffs der Nieblumer St.-Johannis-Kirche gestanden hatte, ist Friedhofsführer Nickels Olufs auf der Spur. Hintergrund: Das Denkmal ist vor Jahrzehnten abhanden gekommen und weder auf dem Friedhof noch in der Kirche zu finden.

Der Stein ist augenscheinlich sehr alt, fast schwarz und – bis auf ein symmetrisches Kreuz und einen Querbalken – kaum bearbeitet. Gefunden wurde er vor rund einem Vierteljahrhundert bei Ausschachtungsarbeiten auf dem Friedhof in mehr als einem Meter Tiefe. Nach damaliger Einschätzung, Pastor war seinerzeit Manfred Kamper, handelte es sich um den womöglich ältesten christlichen Grabstein des Landes, berichtet Olufs.

1974, Pastor war seit 1973 Jürgen Trede, wurde die Außenmauer saniert und der zirka eineinhalb Meter hohe Stein entfernt. Heute erinnert nur noch der einst zur Befestigung dienende Eisenhaken an das Monument, das seither spurlos verschwunden ist.

Hinweise über den Verbleib des Grabsteins nimmt Nickels Olufs unter ✆ 04683/414 entgegen.

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erstellt am 03.Feb.2014 | 19:51 Uhr

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