Wechsel : Die "Grüne Insel" setzt künftig auf sauberen Strom

Weniger CO2: Tourismus-Chef Armin Korok zeigt das Zertifikat.
Weniger CO2: Tourismus-Chef Armin Korok zeigt das Zertifikat.

In den Gebäuden der Föhr Tourismus GmbH (FTG) kommt demnächst nur noch umweltfreundlicher Strom aus der Steckdose. Die FTG ist zu einem Ökostrom-Anbieter gewechselt.

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28. Oktober 2008, 09:21 Uhr

Föhr | Umweltzentrum, Spülmobil, Sperrgutbasar, Arbeitsgemeinschaft "Sonne für Föhr" - die Insel Föhr hieß in den neunziger Jahren nicht nur wegen ihrer Landschaft "grüne Insel". "Grüne Insel - weißer Strand", mit diesem Slogan wirbt die Insel noch immer, doch von der einstigen Vorreiterrolle Föhrs in Sachen Umweltschutz war in letzter Zeit nicht mehr viel zu merken.

Das könnte jetzt wieder anders werden: Ab Januar werden die Gebäude der Tourismus-GmbH mit umweltfreundlichem Strom versorgt. Ob Aqua-Föhr, Veranstaltungszentrum, die Büros in der Feldstraße oder die Tourist-Informationen in Wyk, Nieblum und Utersum - überall wird dann Strom aus der Steckdose kommen, der zu 100 Prozent mit regenerativen Energien erzeugt wurde. Die FTG spart durch den Anbieter-Wechsel Geld, doch noch sehr viel größer ist der Einspareffekt, der der Umwelt zugute kommt: Durch die Versorgung der FTG-Gebäude mit Ökostrom werden jährlich 776 Tonnen weniger Kohlendioxid in die überwärmte Erdatmosphäre geblasen. Dies besagt ein Zertifikat des neuen Stromlieferanten, das Tourismus-Chef Armin Korok stolz präsentiert und das demnächst einen Ehrenplatz in einem Bereich bekommen soll, der auch von vielen Gästen frequentiert wird. "Grüne Insel und grüner Stromanbieter ergänzen sich wunderbar", so der Tourismus-Chef, der sich neben der Kosten- und Treibhausgas-Ersparnis noch einen weiteren positiven Effekt erhofft: Natürlich wird die FTG mit ihrem Klima-Engagement werben, das laut Korok in der kommunalen Tourismusbranche bisher einmalig ist.

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