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Unterstützung für Abiturienten : Die eigenen Stärken erkennen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Wichtige Hilfe: Orientierungswerkstatt der Agentur für Arbeit erleichtert angehenden Abiturienten die Studien- und Berufswahl.

shz.de von
erstellt am 26.Nov.2015 | 20:04 Uhr

Abiturienten sind nicht selten überfordert: Sie möchten nach dem Schulabschluss studieren und sind sich häufig nicht sicher, was. Das immense Angebot von zehntausenden unterschiedlichen Studiengängen macht es ihnen nicht gerade leichter, die richtige Auswahl zu treffen. Die Agentur für Arbeit möchte in diesen Fällen unterstützen, für die Michael Warnck eine Orientierungswerkstatt ins Leben gerufen hat. Bei der können sich die Schüler auf ihre Stärken konzentrieren und es wird ihnen so erleichtert, einen passenden Studiengang zu wählen.

Die erste Studienwerkstatt gab es vor rund eineinhalb Jahren in Flensburg, seitdem wurden etwa 15 solcher Veranstaltungen durchgeführt. Das Grundkonzept ist dabei größtenteils gleich geblieben, die Ausführung habe sich aber verändert. „Anhand der Feedbacks, die wir nach den Veranstaltungen bekommen, können wir das Programm weiterentwickeln und stetig verbessern“, erklärt Warnck.

Nun war er mit seiner Werkstatt auch auf Föhr. Neun Schüler hatten sich angemeldet, um einen Einblick in die Welt der Studiengänge zu bekommen und herauszufinden, was sie denn interessieren würde. Während des Vormittags wurde dann intensiv auf die Teilnehmer eingegangen. Anhand von erlebten Erfolgsgeschichten wurden den Schülern ihre Stärken vor Augen geführt, bevor die Ergebnisse in der Gruppe ausgewertet wurden. Anhand der verdeutlichten Fähigkeiten wurde dann eine Auswahl an Studiengängen getroffen, die die Schüler interessieren könnten. „In einer so kleinen Gruppe funktioniert das natürlich immer super. Man kann viel genauer auf die einzelnen Schüler eingehen und sich intensiver mit ihnen beschäftigen. Deshalb versuchen wir, eine Teilnehmerzahl von neun nicht zu überschreiten“, erklärt Warnck das Prinzip.

Die angehenden Studenten zeigten sich von dem Konzept begeistert. Für Marc Pudelko wurde klar, dass es für ihn in den Bereich Rechtswissenschaften gehen sollte, andere Teilnehmer hatten nach dem Training ebenfalls eine genaue Vorstellung bekommen, was sie machen wollen. Und auch Lydia Gründler hat es sehr gut gefallen: „Es war gut, dass wir mal einen Überblick bekommen haben.“ Und Jakob fand die Arbeit mit den Grafiken und visuellen Darstellungen sehr interessant: „Das hat viel Spaß gemacht.“

Michael Warnck war von der Truppe überzeugt: „Ihr habt echt gut gearbeitet und alles sehr schnell erfasst. Ihr werdet eine schöne und spannende Studienzeit vor euch haben“, meinte er zum Abschied.

Wer sich ebenfalls einen Einblick in die Welt der Studiengänge verschaffen möchte, kann am 23. Januar 2016 an einer weiteren Studienwerkstatt auf Föhr teilnehmen. Anmeldungen nimmt Michael Warnck unter Michael.Warnck@arbeitsagentur.de entgegen.

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