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Viel Gewinn, hoher Verlust : Die Börse als Schüler-Spiel

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Einmal reich sein, einmal noch reicher werden. Das ist wohl der große Traum (nicht nur) von vielen Kindern und Jugendlichen. Und nirgendwo scheint dieses Ziel so nah, wie auf dem Aktienmarkt.

shz.de von
erstellt am 31.Mär.2015 | 09:00 Uhr

Einmal reich sein, einmal noch reicher werden. Das ist wohl der große Traum (nicht nur) von vielen Kindern und Jugendlichen. Und nirgendwo scheint dieses Ziel so nah, wie auf dem Aktienmarkt: Einfach investieren und Geld verdienen. Dass diese Form des Verdienstes aber auch eine Kehrseite hat, konnten nun Schülerinnen und Schüler der Eilun-Feer-Skuul im Rahmen des Börsenspiels „Tradity 2.0“ erfahren. Fiktive 100  000 Euro konnte jeder Spieler in Aktien investieren, deren Wert sich am Originalkurs in Frankfurt orientierte. Dabei konnte man sowohl hohe Gewinne, als auch starke Verluste erfahren. Deutschlandweit nahmen rund 7500 Schülerinnen und Schüler von 366 Schulen an dem Projekt teil, Föhr war mit 43 Spielerinnen und Spielern vertreten.

Besonders gut beherrschte Christian Sternhagen, 17, das Börsengeschehen. Er konnte sich am Ende gegen seine Mitbewerber von Föhr durchsetzen und machte während der vier Wochen knapp 9800 Euro Gewinn. „Zwischenzeitlich war ich sogar 13  000 Euro im Plus. Doch dann habe ich einmal falsch investiert und habe fast 10  000 Euro verloren“, sagte der Gesamtsieger etwas betrübt. Sein Konzept war: „In Aktien investieren, deren Wert stark schwankt und dann einfach Glück haben.“ Für ihn und weitere Wochensieger der Schule gab es Sachpreise im Wert von bis zu 50 Euro.

Der Initiator an der Eilun-Feer-Skuul, Schülersprecher Dennis Nissen, war zufrieden: „Die Organisation war einfach, das Interesse hätte aber noch ein bisschen größer sein können.“ Der Erfinder des Spiel, Moritz Funke, habe sich bei ihm gemeldet und gefragt, ob er das Spiel anbieten würde. Dennis Nissen hat sofort zugesagt, denn „Schüler sollten sich intensiv mit der Börse beschäftigen“, so der Schülersprecher. Ob es aber eine Fortsetzung des Projektes geben wird, wollte er noch nicht sagen.

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