zur Navigation springen

Nebeler Wahrzeichen : Die alte Windmühle soll wieder Korn mahlen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Mühlenverein hat nach Abschluss der Sanierungsarbeiten schon wieder große Pläne. In den Sommermonaten gibt es Ausstellungen von drei Amrumer Künstlern.

Die Jahresversammlung des Mühlenvereins stand ganz im Zeichen der Reparaturarbeiten und des neuen Erscheinungsbildes der Amrumer Windmühle, „was nur durch viele helfende Hände ermöglicht werden konnte“, wie der Vorsitzende Volker Langfeld betonte. Mit einer eindrucksvollen Diashow veranschaulichte Lennard Langfeld die Reparaturarbeiten, von Beginn bis Fertigstellung. Mit einmaligen Aufnahmen und technischem Hintergrundwissen zeigte Lennard Langfeld, was alles in und um die Mühle herum gemacht wurde. Stimmungsvolle Landschaftsbilder, ein altes Schwarzweißfoto und Luftaufnahmen von der Windmühle rundeten den interessanten Vortrag ab.

Martin Pörksen stellte die Künstler vor, die in diesemJahr in der Mühle ihre Werke ausstellen werden. Er freute sich besonders, dass es sich um drei Amrumer Künstler handelt. Eröffnet wurde die Ausstellungssaison am Wochenende von Hilla Randow, anschließend werden Otfried „Panscho“ Schwarz und danach Rüdiger Skadow ihre Arbeiten in der Windmühle präsentieren.

Als Dankeschön für ihre unermüdliche Arbeit und ihren engagierten Einsatz verteilte Martin Pörksen an den Vorstand und einige Mühlenvereins-Mitglieder historische Fotografien von der Insel Amrum. Volker Langfeld dankte „unserem Mühlengeist“ Martin Pörksen. „Kaum einer kennt die Amrumer Mühle so gut wie Martin, der durch den Einsatz seines Vaters, Pastor Erich Pörksen, hier praktisch groß geworden ist“, betonte Volker Langfeld.

Auch für dieses Jahr hat der Amrumer Mühlenverein sich einiges vorgenommen. Langfeld berichtete von einem Buchprojekt „50 Jahre Mühlenverein“. Die Beleuchtung in der Amrumer Windmühle soll überarbeitet und dabei alte Kabel ausgetauscht werden. Weiter gibt es Pläne, die Mühle wieder Korn mahlen zu lassen, jedoch gebe es hier noch keinen konkreten zeitlichen Rahmen. „Wir wollen es ruhig angehen lassen, denn einige Reparaturarbeiten werden dem voraus gehen müssen“, so Volker Langfeld.

Schriftführerin Doris Müller verlas das Protokoll der letzten Versammlung, das die Ereignisse rund um die Restaurierungs- und Reparaturarbeiten wieder gab. Kassenprüfer Helmut Bechler bestätigte eine von Erk Tadseneinwandfrei geführte Kasse und so konnte der Vorstand bei eigener Enthaltung entlastet werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen