handeln ist pflicht : Der teuerste Käse der Welt

Den kleinen Händlern konnte kein Käufer widerstehen.
Den kleinen Händlern konnte kein Käufer widerstehen.

Der Herbst- und Erntemarkt des Kindergartens „Arche Noah“ in Midlum war wieder ein voller Erfolg, zumal auch die „äußeren Umstände“ – das Wetter – erheblich zum Gelingen beitrugen.

shz.de von
01. Oktober 2013, 19:53 Uhr

Während sich der eine junge Mann über einen weiteren „Gutschein“ freut, verlangt ein anderer – völlig reinen Gewissens – 50 Euro für 100 Gramm Käse: Der Herbst- und Erntemarkt des Kindergartens „Arche Noah“ in Midlum war wieder ein voller Erfolg, zumal auch die „äußeren Umstände“ – das Wetter – erheblich zum Gelingen beitrugen.

Nach einem gemeinsamen Erntelied erzählte Pastor Philipp Busch die Geschichte der Maus Frederik, die im Herbst Farben und Eindrücke sammelte, und spannte danach den Bogen zu diesem besonderen Erntedankfest. Selbst bemalte Bilderrahmen, ackerfrische Kartoffeln, eingekochte Marmeladen und Säfte wechselten den Besitzer, wobei traditionell der Preis jeweils ausgehandelt wird – Enkelbonus inklusive.

Und wenn auch die eine oder andere Käuferin genau das kaufte, was sie an den Abenden zuvor selbst gebastelt hat – die fröhlichen Kinderaugen können Portemonnaies aus der Tasche zaubern. Immer wieder gern kommen auch die Schüler der benachbarten Schule in der großen Pause zum Markt, einfach, um in Erinnerungen zu schwelgen und noch einmal die schöne Atmosphäre genießen zu dürfen.

„Wir sparen ein wenig“, so Arche-Noah-Leiterin Eiken Michelsen über die Verwendung des eingenommenen Geldes, die Spielgeräte draußen seien nach vielen Jahren der Nutzung einfach mal kaputt und müssten ersetzt werden. Somit sei wohl jeder Cent gut angelegt, dachte eine Besucherin und zeigte ihrer Nachbarin einen ganzen Korb voll erworbener Schätze.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen