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In Nebel : Der Pflegedienst hat einen neuen Chef

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Amrums Rotes Kreuz blickt auf ein ruhiges Jahr zurück. Freiwillige für den Vorstand werden gesucht.

Der Amrumer Ortsverein des Roten Kreuzes (DRK) blickte bei seiner Jahresversammlung auf ruhige Monate zurück. Die Vorsitzende Eike Paulsen erinnerte in ihrem Bericht an Feste, Basare, Blutspendeaktionen, Weihnachtsfeiern und Lottonachmittage und an das gelungene Sommerfest im Rahmen des Jubiläums „20 Jahre DRK-Ortsverein“.

Hilmar Heinrich, lange Jahre als Fahrer für die Begegnungsstätte beim Ortsverein tätig, verließ die Insel im November. Seine Aufgaben werden in Zukunft von Wolfgang Schulte übernommen. Des weiteren können auch wieder Erste-Hilfe-Kurse angeboten werden, Termine dazu finden Interessierte auf der Internetseite der DRK-Sozialstation, www.drk-sozialstation-amrum.de.

Es folgte der Kassenbericht. Die Kassenprüfer bescheinigten dem Schatzmeister eine lückenlose Kassenführung und die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.

Nun überbrachte Joachim Stock als Vorsitzender des Amrumer Sozialverbandes den Mitgliedern eine Einladung zur jährlichen Frühlingsfahrt. Am kommenden Donnerstag, 25. Mai, geht es nach Eutin, ein buntes Tagesprogramm mit Schlossbesichtigung und einer Schiffsfahrt sind geplant.

Eike Paulsen berichtete weiter, dass es einen Wechsel in der Pflegedienstleitung gab. Der langjährige Chef des ambulanten Pflegedienstes des Amrumer Roten Kreuzes, Uwe Bührle, hatte sich entschieden, neue berufliche Wege zu gehen, und verließ im April die Insel. Die vakante Stelle konnte mit dem aus dem Frankfurter Raum stammenden Altenpfleger Dirk Schüller nahtlos neu besetzt werden. Schüller, so berichtete Eike Paulsen, bringe viel Erfahrung aus der ambulanten Pflege mit und habe unter anderem ein Studium im Pflegemanagement absolviert.

Dirk Schüller gab Einblicke in seine Arbeit. Er teilte mit, dass zur Zeit keine Abrechnungen im Bereich der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, kurz SAPV, möglich seien. Sterbebegleitungen würden aber weiterhin geleistet und finanziell vom Verein getragen.

Eike Paulsen teilte der Versammlung nun mit, dass sie im nächsten Jahr nur noch zur Organisation und Aushilfe bei Veranstaltungen zur Verfügung stehen wird. „Wir haben für offene Posten im Vorstand Stellenbeschreibungen entworfen. Wir hoffen, damit Hemmschwellen abzubauen, in einem Vorstand mitzuarbeiten“, so Eike Paulsen. Zu dieser Thematik fand zum Abschluss eine angeregte Diskussions statt. Zum Vorschlag von Wittdüns Bürgermeister Jürgen Jungclaus, einmal zu überdenken, wie die Vorstandsarbeit besser oder anders auf mehrere Menschen verteilt werden könne, gab es viele neue Denkanstöße. Zum Beispiel könnten repräsentative Aufgaben des Vereines von mehreren Helfern übernommen werden, ohne dass sie gleich zwingend dem Vorstand angehören müssten. „Wir als Vorstand würden uns sehr über neue, freiwillige Helfer freuen. Sprecht uns einfach an und schnuppert doch mal bei uns rein“, wünscht sich Eike Paulsen.

Nebels Bürgermeister Bernd Dell-Missier bezeichnete die Arbeit des Ortsvereins als wichtiger denn je für die Insel und appellierte an alle, die noch kein Mitglied im DRK sind, sich für eine Mitgliedschaft zu entscheiden. Jürgen Jungclaus betonte, dass das dörfliche Gemeinwesen von dieser Einrichtung lebe.






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