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Museum Kunst der Westküste : Der Komponist und die Witwe

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Briefwechsel und Musik: Peter Tschaikowsky steht im Mittelpunkt einer SHMF-Veranstaltung in Alkersum.

shz.de von
erstellt am 19.Aug.2015 | 15:45 Uhr

Der Briefwechsel zwischen Peter Tschaikowsky und Nadeschda von Meck steht im Mittelpunkt des Musikfestival-Abends am Donnerstag, 20. August, um 20 Uhr im Museum Kunst der Westküste. Die Schauspieler Volker Lechtenbrink und Maria Hartmann lesen aus den Briefen, Denis Patkovic spielt dazu auf dem Akkordeon Werke des Russischen Komponisten.

„Wenn Sie wüssten, wie schön es für einen Komponisten ist, zu wissen, dass es eine Seele gibt, die alle in seinem Werk offenbarten Gefühle ebenso leidenschaftlich und tief nachempfindet“, schreibt Tschaikowsky am 28. März 1877 an Nadeschda von Meck. Die reiche Witwe eines Eisenbahnunternehmers hatte 1876 Kontakt mit Tschaikowsky aufgenommen und ihm seither mit einer ansehnlichen Jahresrente finanziell unter die Arme gegriffen. Mehr noch als eine finanzielle Stütze war sie Tschaikowsky jedoch eine liebe, teure Freundin und Seelenverwandte, der er seine Empfindungen und Befindlichkeiten anvertraute. Die über 1200 Briefe der beiden gewähren uns tiefe Einblicke in Tschaikowskys Gefühlswelt, in das Seelenleben eines Künstlers, der trotz seiner enormen gesellschaftlichen Stellung ein innerlich zerrissener und zweifelnder Mensch blieb.

Karten gibt es beim Föhr-Amrumer Reisebüro, unter
✆  0431/237070 und unter www.shmf.de. Nach dem Konzert gibt es eine Schiffsverbindung nach Dagebüll.

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