zur Navigation springen

Dauerlauf : Den Sieg seit Jahren fest abonniert

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Jan Peter Brückner und Matthias Dombrowski waren beim 14. Insellauf „Rund um Amrum“ nicht zu schlagen. Brückner gewinnt fast jedes Mal.

So einzigartig Amrum ist, so einzigartig ist auch der Insellauf „Rund um Amrum“, der jedes Jahr im September veranstaltet wird. Das fängt schon bei der krummen Streckenlänge von 28,5 Kilometern an. Auch die Streckenführung ist etwas Besonderes, denn bei diesem Lauf führt der Großteil des Weges über den feinen, weißen Kniepsand. Also eine ganz besondere Herausforderung, nicht nur für die Gast- sondern auch für die Einheimischen Sportler. Es ist dieser spezielle Charme und Reiz der zum Erfolg dieser familiären Laufveranstaltung beiträgt.

Start- und Ziel war – wie in den Vorjahren – auch bei der 14. Auflage am Sonnabend vor dem Schullandheim „Honigparadies“ in Nebel. An gleicher Stelle fand am Freitagabend schon die obligatorische „Nudelparty“ zur Vorbereitung statt. Dort konnten sich die Sportler nicht nur für einen der drei Wettbewerbe anmelden, sondern auch Nudeln und Apfelschorle satt genießen und sich mit den aktuellen Streckeninformationen versorgen.

Am Sonnabend um 11 Uhr fiel der Startschuss und 120 Läuferinnen und Läufer setzten sich in Bewegung. Sie konnten entweder über die volle Distanz von 28,5 Kilometern „Rund um Amrum“ laufen, oder die halbe Länge (südlicher Streckenteil) von 14,5 Kilometern. Außerdem gab es auch eine 14,5-Kilometer-Staffel.

Nach dem Start ging es zuerst durch Nebel. Für die rund 30 Teilnehmer der großen Runde führte der Weg dann an der Wattseite entlang bis nach Norddorf, über den Teerdeich, um die Odde und über den Kniepsand bis zur Wittdüner Wandelbahn. Dort hatten die Läufer nach rund 15 Kilometern feinstem Strandsand endlich wieder festem Boden unter den Füßen. Die letzte Etappe führte über die Wandelbahn, um die Südspitze herum und schließlich am Seezeichenhafen vorbei über den Deich und am Watt entlang zurück zum Honigparadies.

Dort wurde allen Teilnehmern vom Team der Amrum-Touristik und den Zuschauern ein stimmungsvoller Empfang bereitet. Neben vielen bekannten Gesichtern waren in diesem Jahr wieder einige Insellauf-Debütanten dabei, die teilweise extra für diese Veranstaltung nach Amrum gekommen sind.

Auf der Großen Runde hatte sich schon auf den ersten Kilometern eine Dreiergruppe vom Rest des Feldes abgesetzt, die vom Rekordsieger Jan Peter Brückner aus Eckenförde angeführt wurde, der in den zurückliegenden Jahren noch fast jeden Insellauf gewonnen hatte. Nach zwei zweiten Plätzen 2014 und 2013 zeigte Brückner erneut eine herausragende Leistung und lief wieder mit lockerem Schritt in 02:04.39 Stunden als Sieger ins Ziel. Auch seine Verfolger Michael Mankus (02:10.04) und Stefan Plescher (02:10.34) wurden vom Hauptfeld nicht mehr eingeholt und belegten die Plätze zwei und drei. Vorjahressieger Marco Kolmorgen war diesmal nicht am Start.

Als schnellste Frau auf der großen Runde lief Dörte Harder Fredericke in 02:41.39 ins Ziel. Sie gewann souverän vor Marie Rose (02:52,03) und Judith Müller (02:59.46).

Auch über die halbe Strecke wurden wieder fantastische Leistungen gezeigt und so manche persönliche Bestzeit verbessert. Der überragende Läufer über die 14,5-Kilometer-Strecke war der Amrumer Matthias Dombrowski. Der junge Insulaner stellte mit 00:54.08 Stunden einen neuen Streckenrekord auf. Damit unterbot er die alte Bestmarke von Jan Peter Brückner um satte vier Minuten. Auf den Plätzen zwei und drei kamen Thomas Bruhn von der Nachbarinsel Föhr (01:01.41) und Nick Jonas Güttner (01:03.24). Bei den Frauen gewann Janne Brückner (01:09.27) vor Anne Mann (01:12.48) und Jane Hohmann (01:13.57).

Jeder Teilnehmer erhielt neben einer Urkunde mit persönlicher Laufzeit eine Medaille sowie ein rotes Insellauf-T-Shirt als Erinnerung. Sportfreunde sollten sich den 17. September 2016 in ihrem Kalender notieren, da findet dann die 15. Auflage von „Rund um Amrum“ statt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen