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Museumsfest : Den Alltag der Vorfahren anschaulich gemacht

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

„Alltägliches früher“ stand im Mittelpunkt des Tags des offenen Museums. Die Veranstaltung am Rebbelstieg zog die Besucher in Scharen an.

shz.de von
erstellt am 02.Sep.2013 | 20:28 Uhr

„Das kenne ich noch von früher“ und „so haben wir das damals auch gemacht“ hörte man am Stand von „Waschfrau“ Usche Meuche, die mit Waschbrett und anderem historischen Gerät der schmutzigen Wäsche zu Leibe rückte. Am Laubsägestand von Karsten Hansen und Dieter Wittek waren auffällig viele Väter beschäftigt, die zunächst ihre Kinder sägen ließen, doch dann meist selbst im wahrsten Sinne das Heft in die Hand nahmen. Ein paar Meter weiter gab es selbst gebackene Waffeln aus dem historischen Waffeleisen, serviert von Heie und Ingke Sönksen-Martens, verfeinert mit Puderzucker und ein paar Erläuterungen.

Das waren nur drei von 13 Stationen, die beim Sommerfest des Friesenmuseums für abwechslungsreiche Aktionen rund um das Thema „Alltägliches früher“ sorgten und den Besuchern viele Möglichkeiten boten, sich aktiv zu informieren.

Viele Ehrenamtliche halfen mit, ein interessantes Programm am Tag des offenen Museums auf die Beine zu stellen, und das gute Wetter tat sein übriges dazu, dass es ein gelungenes Familienfest wurde.

Egal ob Drucken, Flachsverarbeitung, Schafe scheren (natürlich von Hand), Bonbons eindosen, Murmelspiel, Nadelkissen nähen, Seile drehen, Stockbrot rösten oder Pizza aus dem Lehmofen, für jeden war etwas dabei. Und drinnen im Museum konnten – während Antonius Blank seine Scherenausstellung präsentierte – die Kinder am Basteltisch Papiermodelle basteln.

Die zahlreichen Tortenspenden sorgten an diesem Nachmittag für ein stets umlagertes Kuchenzelt, in dem viele Helferinnen und Helfer alle Hände voll zu tun hatten, um die Gäste zu bewirten. Ganz besondere Gäste, wie eine Helferin meinte; Leute, die bewusst mit ihren Kindern kämen, um ihnen „Alltägliches früher“ in der praktischen Anwendung zu zeigen.

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