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Dem demografischen Wandel entgegenwirken

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erstellt am 11.Mai.2013 | 07:04 Uhr

wrixum | Dem demografischen Wandel entgegenwirken und junge Leute an die Gemeinde binden nennt Heidi Braun, Spitzenkandidatin der Wrixumer Wählergemeinschaft (WWG), als eines der Ziele für die kommende Legislaturperiode. Durch die Nähe zu Wyk sei das Dorf, in dem auch kleine Gewerbebetriebe ansässig sind, als Wohnort begehrt, die Anzahl der Jugendlichen aber begrenzt. "Wir müssen die Sicherheit des Dorfes gewährleisten", hofft die Bürgermeisterin auch durch den Zuzug junger Eltern auf einen Zuwachs für die Feuerwehr.

Geeignete Baugrundstücke für junge Familien vorzuhalten, sei für die angestrebte Entwicklung unverzichtbar. "Da sind wir dran", berichtet Braun von drei Baugrundstücken am ehemaligen Spielplatz im Dörpwundt. Ein Projekt, an das die Gemeinde glaube; die ersten Zeichnungen lägen vor und Braun hofft auf baldige Realisierung.

Realisiert werden soll auch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf Leuchtdioden (LED) im gesamten Dorfbereich. Nicht nur der Umwelt wegen, so Braun, denn die derzeit aufgestellten Lampen seien veraltet. Hier soll nachgebessert werden, auch wenn die Investition die ohnehin leeren Kassen belastet. "Kosten, die sich bezahlt machen", hofft die Gemeinde auf eine Einsparung bei den Stromkosten in Höhe von 30 bis 40 Prozent.

Die finanzielle Situation Wrixums wird auch die Bürger treffen, die sich - rückwirkend zum 1. Januar 2013 - auf eine Erhöhung der Hebesätze für die Grundsteuern A und B sowie die Gewerbesteuer einstellen müssen. Angehoben werden soll zudem die Hundesteuer, die hierfür nötige Satzungsänderung soll zeitnah auf den Weg gebracht werden.

"Die Bürger sollen nicht überrascht, sondern mitgenommen werden", will Heidi Braun bereits vor der Wahl für klare Verhältnisse sorgen und die unpopuläre Maßnahme noch von der derzeitigen Gemeindevertretung umsetzen lassen. Die nachfolgenden Gemeindevereter sollen nicht mit einer schmerzhaften Entscheidung an den Start gehen müssen.

Ebenfalls ganz oben auf der Agenda steht ein Straßenschild, das auf das Dorf hinweist. Dies sei in jeder Gemeinde üblich, Wyks Nachbargemeinde aber würde seit zehn Jahren vergeblich dafür kämpfen. Wrixum nur ein Durchgangsort - das nagt am Stolz. Zumal, so Heidi Braun, der Beitrag zur insularen Gemeinschaft nicht unerheblich sei. "Das werden wir künftig noch ein bisschen stärker angehen."

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