zur Navigation springen

Talentierte Föhrer Mimen : Das zauberhafte Zauberkräutlein

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Weihnachtsmärchen des Theaters zwischen Ebbe und Flut begeistert das Publikum. Heute letzte Aufführung in Nieblum.

Der große Saal im Haus des Gastes in Nieblum war fast komplett gefüllt. Viele Kinder waren da, dazu deren Eltern und Freunde der Darsteller. Insgesamt rund 100 Zuschauer waren am Mittwochabend zur Vorstellung des Weihnachtsmärchens „Das Zauberkräutlein“ des Theaters zwischen Ebbe und Flut gekommen. Nach der Premiere am Sonntag musste die zweite geplante Aufführung am Montag aufgrund der Erkrankung eines Darstellers kurzfristig abgesagt werden, zwei Tage später ging es aber weiter.

Und das Publikum hat eine Glanzleistung des Ensembles zu sehen bekommen. Mit viel Witz und gekonnt wurde die Geschichte des Zwerges Theodosus, verkörpert von Bernd Stüwe, erzählt, der ein Zauberkraut findet, für das er aber ohne Zauberspruch keine Verwendung hat. Diesen würde er gerne von Emilia Ganzel alias Heckenhexe Buxile bekommen, die es aber selbst braucht. Theodosus Gattin Lavendula, grandios gespielt von Martina Mündelein-Stüwe, hat von dem ganzen Gerede schnell die Nase voll, und auch die Seefee, Bärbel Hägermann, ist keine große Hilfe. Als auch noch die blinden Maulwürfe Schnurzel (Vincent Ellmers) und Purzel (Horst Hückstädt) mitmischen und der Rabe (Irma Ketelsen) und der Besen (Rolf Ganzel) von Buxille Tipps geben wollen, ist das Kuddelmuddel perfekt. Wie die Geschichte von Rosmarie Potzinger ausgeht? Nur so viel: Es sind und bleiben alles Freunde.

Nach der Vorstellung am Mittwoch waren die Mitglieder des Ensembles sichtlich zufrieden: „Das war viel besser, als am Sonntag“, meinte zum Beispiel Birke Buchhorn-Licht, die das Theaterstück musikalisch am Klavier begleitete. Und auch Horst Hückstädt war zufrieden: „Das Publikum war dieses Mal ruhiger, das macht es für uns natürlich leichter, zu spielen.“ Für Bärbel Hägermann wirkte sich die hohe Anzahl an Kindern im Publikum positiv auf das Spielen aus: „Die haben von Anfang an sehr gut mitgemacht.“

Seit März schon probte das Ensemble für das traditionelle Stück zum Weihnachtsfest. Eine relativ kurze Zeit, wenn man bedenkt, dass die Kostüme und das Bühnenbild alle selbst entworfen und angefertigt wurden. Doch die Schauspieler haben bereits Routine: Einige von ihnen stehen seit über 30 Jahren für das Theater zwischen Ebbe und Flut auf der Bühne.

Die Geschichte von Theodosus und seinem Zauberkraut kann heute, Freitag, zum letzten Mal auf der Nieblumer Bühne erlebt werden. Die Aufführung beginnt um 18.30 Uhr. Wer noch Karten haben möchte, die es im Vorverkauf bei „bubu“ am Wyker Sandwall gibt, sollte sich beeilen: Ein Großteil der reservierten Plätze ist wohl schon vergeben. „Wir erwarten ein volles Haus“, betonte Hückstädt. Der große Saal dürfte dann relativ schnell sehr klein wirken.

zur Startseite

von
erstellt am 10.Dez.2015 | 19:48 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen