Abschied in Breklum : Das Jensen-Kolleg auf Kurs gebracht

Dr. Kay-Ulrich Bronk mit Ehefrau Susanne, Propst Jürgen F. Bollmann und Eberhard Steinke (v. l.). Foto: Henner Heinrichs
Dr. Kay-Ulrich Bronk mit Ehefrau Susanne, Propst Jürgen F. Bollmann und Eberhard Steinke (v. l.). Foto: Henner Heinrichs

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28. Oktober 2008, 09:26 Uhr

Breklum | Zahlreiche Reden mit Witz, tiefgründig und teils sehr persönlich bestimmten den Abend beim Empfang zum Abschied von Pastor Dr. Kay-Ulrich Bronk in der Aula des Martineums im Breklumer Christian-Jensen-Kolleg (CJK). Nach sechs Jahre als theologischer Leiter und Geschäftsführer des CJK verlässt Bronk das Breklumer Haus und wird neuer Propst für Nordfriesland.

"Allein 13 Persönlichkeiten haben sich für ein Grußwort gemeldet", so Propst Jürgen F. Bollmann, der in seiner Funktion als Vorsitzender des CJK-Aufsichtrats durch den Abend leitete. Gerade die Anzahl der Grußworte unterstreiche die hohe Wertschätzung für den scheidenden CJK-Leiter. "Der Kreis ist stolz auf das, was in Breklum geschaffen wurde", lobte der stellvertretende Landrat Andreas Tietze die Arbeit von Kay-Ulrich Bronk. Mit seinem Engagement, auch für die zentrale Bildungseinrichtung, habe er es geschafft, das CJK der Bürgerschaft zu öffnen. Vertreter anderer Kirchenkreise würdigten den hohen Stellenwert der Bildungszentren in Nordelbien.
"Der Kreis ist stolz auf das, was in Breklum geschaffen wurde."
"Es war ein schwieriger Weg, bei dem es galt, viele Steine aus dem Weg zu räumen", erinnerte Eberhard Steinke an die zurückliegenden Jahre. "Heute sind wir froh, dass man so nach Breklum schaut. Kay-Ulrich Bronk hat hier Kräfte gebündelt, deren Leistung nicht hoch genug gewürdigt werden kann", dankte ihm der stellvertretende Vorsitzende des CJK-Aufsichtsrats und Bürgermeister von Breklum mit bewegenden Worten.

"Ich habe ihn als Visionär kennen gelernt", so die CJK-Mitarbeiterin, Pastorin Ute Weiß. Als Hamburger habe Bronk in Nordfriesland seine Seelenlandschaft gefunden. In einer humorvollen Rede "bedauerte" Andreas Hamann (Leiter des Regionalzentrum), dass die Besten für andere Aufgaben weggeholt würden. Er lobte die Arbeit des scheidenden CJK-Leiters und seiner "Mannschaft" in höchsten Tönen. Bronk sei eine Zierde für den Berufsstand, er arbeite mit Kraft, Herz und Hand, erfolgte das Lob von weiteren Rednern. Im CJK habe er seine Visionen verwirklicht. Nach sechsjähriger Aufbauarbeit durch Kay-Ulrich Bronk habe das Breklumer CJK Modellcharakter für die Kirche erlangt. "Für mich waren es wichtige, lehrreiche und schöne Jahre", dankte der so Gelobte.

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