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Insel-Bote

24. September 2017 | 14:06 Uhr

Amrum-Kultour : Das Dutzend ist voll

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Ob musikalische Wiederholungstäter, Lokal-Matadoren oder Newcomer: In allen Inselorten begeisterte fetzige Live-Musik auch in der zwölften Auflage der Veranstaltung.

shz.de von
erstellt am 18.Jun.2015 | 20:45 Uhr

Das Dutzend ist voll: Nach einem Jahr Pause war auch die zwölfte Auflage der „Amrumer Kultour“ ein voller Erfolg. Die 2009 ins Leben gerufene Veranstaltung hat sich längst etabliert und die Musiker bescheinigen ihr ein ganz spezielles Flair.

Unter dem traditionellen Slogan „Von Rock bis Folk, von Wittdün bis Norddorf und von High Noon bis After Midnight“ waren erneut fünf Bands oder Musiker inselweit unterwegs. Ob „Oomes Hüs“ in Norddorf, „Dörnsk & Köögem“ und „Strandpirat“ in Nebel, „Likedeeler“ in Steenodde oder das Café „Pustekuchen“ in Wittdün: Wiederum wurde dem Publikum zwischen 13 und 17 Uhr zu jeder vollen Stunde ein 30-minütiges Konzert geboten. Den Veranstaltern ist es dabei erneut gelungen, ein hochklassiges Programm mit den verschiedensten Musikrichtungen zusammenzustellen.

Neben den Lokalmatadoren von „Crazy Horst“ und so manchem bekanntem Gesicht wurde mit Magnus Landsberg auch in diesem Jahr wieder ein Newcomer auf Amrum begrüßt.

Nicht alltäglich war die Musik des Hamburger Duos „Beale Street Shuffle“ mit der stimmgewaltigen Puertoricanerin Judith Tellado sowie dem „Kultour“-Dauerbrenner Daniel Wagner alias „Danny Guitar“. Beide waren schon in verschiedensten Formationen auf Amrum zu Gast und präsentierten einen zauberhaften Mix aus Cajun, Creole, Blues, Country, Western, Americana, Latin, Jazz und Swing.

Auch Drummer Michael Marquart alias „Marc Ward“ und Frontmann Reiner Jodorf sind auf der Insel keine Unbekannten. Als Duo „HeyTwoNight“ präsentierten sie Songs ihrer Jugendidole wie Creedence Clearwater Revival, den Kinks oder Rolling Stones.

André Closius ist ebenfalls Kultour-Wiederholungstäter. Er hat sich dem Bluespicking und dem Ragtime der alten Blueslegenden verschrieben. Mit Gitarre, Harp und Vocals sowie seiner kraftvollen Stimme zog er das Publikum in seinen Bann.

Als beeindruckende Entdeckung entpuppte sich der Newcomer und Wahl-Hamburger Magnus Landsberg. Bei seiner Amrum-Premiere konnte der Singer-Songwriter mit seiner Gitarre und wunderbaren, witzigen deutschsprachigen Songs die Herzen der Zuschauer erobern. Und auch die Amrumer Lokalmatadoren von „Crazy Horst“ waren wieder mit von der Partie und sorgten mit ihrer Straßenmusik für drinnen und Kammermusik für draußen für beste Stimmung.

Das große Finale fand traditionell in Amrums Kult-Kneipe „Blaue Maus“ statt. Auf zwei Bühnen traten hier nochmals alle Bands und Musiker auf, bevor die Veranstaltung nach Mitternacht mit der obligatorischen Jamsession stimmungsvoll zu Ende ging.

Es war wieder eine gelungene Veranstaltung, darin waren sich Musiker, Organiatoren und Zuschauer einig. Und ein Wiedersehen lässt auch nicht lange auf sich warten. Die nächste und damit 13. Auflage des Musik-Spektakels wird voraussichtlich am 17. September folgen.

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