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DLRG : Damit die Retter erreichbar bleiben

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Der Rotary-Club unterstützt mit einer großzügigen Spende die Umrüstung auf Digitalfunk. Das Geld dafür wurde beim Jahrmarkt eingenommen.

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erstellt am 03.Dez.2015 | 19:12 Uhr

Derzeit wird das Funknetz von Rettungsorganisationen auf Digitalfunk umgestellt. Für die Föhrer Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) ein Problem. Denn während für die Umrüstung von Feuerwehren und Polizei die öffentliche Hand zuständig ist, müssen Vereine die Kosten selber tragen. Kosten, die allein bei den Föhrer Lebensrettern über 10  000 Euro ausmachen, wie deren Vorsitzender Brar Nissen berichtet. Und der Ortsverein, so Nissen weiter, sei auf die neue Technik angewiesen, da sonst in Notfällen eine Kommunikation mit anderen Einsatzkräften nicht mehr möglich sei.

Für die Föhrer DLRG ein Unding, zumal sie nicht nur zur Wasserrettung gerufen wird, sondern auch bei Großveranstaltungen den Sanitätsdienst übernimmt. Umso mehr freute Nissen sich deshalb über die Unterstützung der Föhrer Rotarierer. Die stehen seit einigen Jahren mit einem Glücksrad auf dem Wyker Jahrmarkt, dessen Erlös dieses Mal den Lebensrettern zugute kam. Guido Wissel, in diesem Jahr Präsident des Föhrer Rotary-Clubs, überreichte Brar Nissen jetzt einen Scheck über 3500 Euro – zweckgebunden für die neuen Funkgeräte. „Wir haben dafür den Erlös aus den Glücksrad-Einnahmen verdoppelt“, berichtet Wissel.

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