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Wyker TB : Damen 40 steigen in die Verbandsliga auf

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Tennis-Krimi: Das Team hatte am Ende seines Relegationsspiels auswärts gegen den SV Hohn allen Grund zum Jubeln.

shz.de von
erstellt am 08.Sep.2015 | 19:00 Uhr

Das Tennisteam „Damen 40“ des Wyker TB hatte am Ende seines Relegationsspiels auswärts gegen die Vertretung des SV Hohn, das es als Bezirksliga-Staffelsieger gegen den Sieger der Parallelstaffel bestritt, allen Grund zum Jubeln, hatte es doch in einem ungemein spannenden Spiel, mit nur einem Satz mehr auf dem Konto, den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft. In nüchternden Zahlen sind auf dem Spielbericht 3:3 Punkte, 8:7 Sätze und 62:56 Spiele für den WTB verzeichnet.

Und das, nachdem die Wyker Damen nach den Einzeln mit 1:3 so gut wie aussichtslos zurückgelegen hatten. Zunächst stand hier Kirsten Christiansen (4) gegen ihre Gegnerin auf verlorenem Posten und unterlag klar mit 1:6 und 1:6. Danach konnte Ina Ketels (2) mit einer tollen Vorstellung und einem verdienten 6:1- und 7:5-Erfolg den Ausgleich herstellen. Dann aber mussten sich nacheinander Marion Wieghorst (3) und Marlies Rörden (1) jeweils in drei Sätzen denkbar knapp geschlagen geben, nachdem beide vorübergehend schon wie sichere Siegerinnen ausgesehen hatten.

So führte Marion Wieghorst nach 6:3 und 4:6 im entscheidenden „Champion-Tiebreak“ bereits mit 8:3 und 9:5, um dann doch noch mit 10:12 das Nachsehen zu haben. Marlies Rörden bot in der Folge eine Glanzvorstellung im ersten Satz, den sie souverän mit 6:1 gewinnen konnte. Im zweiten Satz nahm sie ihrer Gegnerin ein Spiel ab und führte bereits mit 5:4, um den Satz dann aber doch noch mit 5:7 und den abschließenden „Tie-Break“ mit 3:10 abzugeben.

In den abschließenden Doppelpartien, die ebenfalls für „Spannung pur“ sorgten, setzte sich zunächst das zweite Duo Ketels/Wieghorst wie erhofft sicher mit 6:4 und 6:3 durch und verkürzte so auf 2:3, während zur gleichen Zeit das erste Duo mit Marlies Rörden und Jutta von Holdt den ersten Satz mit 5:7 abgegeben hatte. Dem Team schienen nun alle Felle wegzuschwimmen. Doch Jutta von Holdt steigerte sich immer mehr, gewann den zweiten Satz mit 7:5 und holte sich auch den entscheidenden „Tie-Break“ mit 10:6.

Bleibt festzuhalten, dass die Hohner Damen ungemein nette Gastgeberinnen waren. So sorgten sie nicht nur dafür, dass in eine Halle in Westerrönfeld ausgewichen werden konnte, nachdem die Plätze in Hohn gleich nach der Ankunft der Wyker durch Starkregen unter Wasser gesetzt worden waren. Dann überboten sie sich mit einem tollen Büfett, an dem sich auch die mitgereisten Wyker Schlachtenbummler bedienen konnten. Und auf den Spielfeldern waren sie ungemein faire Gegnerinnen, die abschließend auch die für sie ebenso schmerzliche wie unerwartete Niederlage in bewundernswerter Haltung quittierten.

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