Standpunkt : Chance für ein Happy End

von
11. Juni 2014, 07:00 Uhr

Wildwuchs und große Schutthaufen: Das Grundstück zwischen Nordsee und Gmelinstraße verkam nach dem Abriss des Haus Schöneberg immer mehr zum Schandfleck – garniert mit einer Werbetafel, die die geplanten Luxus-Appartements anpries. Viele Insulaner fragten sich schon lange, ob aus den Hotelplänen auf dem Gelände je etwas wird. Und viele Anwohner waren nur noch genervt, weil ihre Gäste wegen des mehrfach angekündigten und dann doch immer wieder verschobenen Baubeginns wegblieben. Nun soll also alles gut werden. Die Nachbarn sollen ihre Wohnungen auch im kommenden Sommer ohne Angst vor Baulärm vermieten können, die Stadt soll ihr ersehntes Vier-Sterne-Plus-Hotel bekommen und die Zahl der Appartements soll deutlich reduziert werden. Wenn der neue Investor seine Pläne tatsächlich so umsetzt, wie angekündigt, hätte nicht nur die Stadt Wyk gewonnen, sondern der Fremdenverkehr auf der ganzen Insel Föhr.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen