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Bundestagswahl : CDU auf Föhr und Amrum stärkste Kraft

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Christdemokraten holen auf Föhr-Land teilweise deutlich über 60 Prozent. SPD behauptet sich überall auf Platz zwei.

shz.de von
erstellt am 22.Sep.2013 | 16:02 Uhr

Bundestagswahl bei „Kaiserwetter“: An dem herrlichen Spätsommertag kombinierten viele Insulaner den Gang ins Wahllokal mit ihrem Sonntagsspaziergang oder einer Radtour. Nach dem Ansturm auf Briefwahlunterlagen zeichnet sich auch in den Wahllokalen großes Interesse am Urnengang ab. Im Wyker Amtsgebäude (Wahlbezirk Innenstadt) hatten am frühen Nachmittag bereits 60 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben, in Nieblum waren es 45 Prozent. „Da geht noch einiges“ war  Bürgermeister Friedrich Riewerts überzeugt. Denn als langjähriger Wahlhelfer weiß das Gemeindeoberhaupt, dass die meisten Nieblumer nach dem Nachmittagskaffee wählen gehen. Und Riewerts sollte Recht behalten.  Am Ende sollte die Wahlbeteiligung in seiner Gemeinde bei 63 Prozent und damit im Insel-Durchschnitt  liegen. Spitzenreiter war Dunsum,  wo stolze 93 Prozent der Einwohner von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten.  Und, wie die Wähler aller anderen Föhrer und Amrumer Gemeinden auch, mehrheitlich für die CDU votierten.  Die Christdemokraten  kamen auf Föhr-Land teilweise auf deutlich über 60 Prozent. Lediglich in Nebel und Wittdün  blieb die CDU mit knapp über 40 Prozent sogar leicht hinter dem Bundestrend zurück. Zweitstärkste Kraft auf den beiden Inseln bleiben die Sozialdemokraten.  Ihre Hochburg war mit 30,2 Prozent der Zweitstimmen Nebel, wo auch die Grünen mit 17,2 Prozent ihr bestes Ergebnis erzielten. Die Ökopartei schnitt dort sogar deutlich besser ab, als in Wyk, dem Heimatort ihres Direktkandidaten Arfst Wagner. Die FDP kam auf  Föhr und Amrum in vielen Orten über die Fünf-Prozent-Hürde, in Norddorf erzielte sie sogar fast elf Prozent.

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