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Wohnmobile in utersum : Campingplatz bleibt in der Warteschleife

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Viel Geduld mussten die künftigen Betreiber in der Vergangeheit aufbringen. Nun hoffen sie, im kommenden Sommer eröffnen zu können.

Viel Geduld mussten Jenny und Jan Sörensen in der Vergangeheit aufbringen. Bereits 2013 hofften sie, mit ihrem Wohnmobil-Campingplatz an den Start gehen zu können (wir berichteten). Nach einigen Verzögerungen berieten die Gemeindevertreter nun die eingegangenen Stellungnahmen von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange. Nötig ist demnach eine erneute, verkürzte Auslegung des Bebauungsplans.

Gravierende Änderungen seien nicht erfolgt, erläuterte Bauamtsmitarbeiter Daniel Meer. Im Wesentlichen handle es sich um eine Anpassung der Art der baulichen Nutzung, einen erhöhten Ausgleichsfaktor für die zu versiegelnden Flächen und den Wegfall einiger Parkplätze.

Weitere Reaktionen seien, so Meer, nicht zu erwarten, so dass im November voraussichtlich erneut beraten werden kann. Nach der zweiten Auslegung, so hoffen die Beteiligten, kann der Satzungsbeschluss gefasst werden. Dann wäre die Wartezeit für die künftigen Betreiber vorbei und der Bauantrag könnte gestellt werden.

„Viel kann in der jetzigen Phase nicht mehr dazwischenkommen“, ist Utersums Bürgermeister Joachim Lorenzen zuversichtlich, für den die Bearbeitungszeit des Bauantrages die einzige verbleibende Unbekannte ist. Zwar müssten Gemeinde und Betreiber noch den Durchführungsvertrag unterzeichnen. Das Zeitfenster jedoch könne man selbst bestimmen, da das Papier unterschriftsreif sei.

„Es geht voran und man merkt, dass etwas passiert“, ist Jenny Sörensen optimistisch, auch wenn man noch immer in der Luft hänge. Dass der Wohnmobil-Campingplatz bereits im Frühjahr seine Pforten öffnet, glaubt sie nicht. Aber: „Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr – wenn möglich rechtzeitig zur Hauptsaison – zumindest teilweise an den Start gehen können.“ Denn loslegen wollen sie, auch wenn noch nicht der ganze Platz fertig sein sollte.

In einem weiteren Punkt folgte die Gemeinde ebenfalls einstimmig ihrem Bürgermeister. In Auftrag gegeben werden soll eine Risikoüberprüfung des Utersumer Strandes. Ein Gutachter soll bewerten, ob die Sicherheitsvorrichtungen ausreichen, intakt und funktionell sind, um den Vorschriften für einen bewachten Badestrand zu genügen, erläuterte Joachem Lorenzen die Hintergründe: „Brauchen wir ein Rettungsboot, wieviel Stützpunkte der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) werden benötigt und wie stark muss das Rettungspersonal sein.“ Die Überprüfung soll durch ein von der DLRG beauftragtes Unternehmen realisiert werden. Lorenzen folgte damit einer Empfehlung des Landeschefs der DLRG in Schleswig-Holstein, Thies Wolfhagen. „Eine Vorsichtsmaßnahme“, so der Utersumer Bürgermeister, „damit die Gemeinde sich im Schadensfall keine Vorwürfe machen muss“.

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erstellt am 11.Okt.2014 | 09:00 Uhr

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