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Insel-Bote

22. November 2017 | 14:00 Uhr

Buntes Programm rund um die Mühle

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Viele Besucher beim Tag der offenen Tür: Musik- und Trachtengruppen der Insel sorgen für gute Unterhaltung.

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2016 | 12:30 Uhr

Schon seit vielen Jahren wird das Mühlenfest auf Amrum mit einem bunten Programm rund den Erdholländer aus dem 18. Jahrhundert in Nebel gefeiert. Traditionell laden die Amrum-Touristik und der insulare Verein zur Erhaltung der Mühle zu einem Veranstaltungs-Mix ein. Ein Festtag, der sich seit Langem bei Einheimischen und Gästen großer Beliebtheit erfreut.

Anders als in dem Vorjahren, als der Tag frühsommerlich von strahlendem Sonnenschein begleitet worden war, waren die Temperaturen in diesem Jahr nicht ganz so angenehm. Zwar waren Sonnenbrillen angesagt, darüber hinaus aber beherrschten statt T-Shirts und kurzen Hosen dicke Jacken und Schals das Bild. Immerhin: Es blieb durchweg trocken und die Stimmung war ohnehin bestens.

Zum Auftakt lud Pastor Georg Hildebrandt zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel ein, begleitet von dem Kinder- und dem Posaunenchor sowie den Clemis. Dann aber stand die festlich geschmückte Mühle im Fokus, die bei diesem Tag der offenen Tür in Augenschein genommen werden konnte. Während sich der Nachwuchs beim beliebten Kinderprogramm vergnügte, wurden die alte und beeindruckende Technik bewundert und die Ausstellungen besichtigt.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten einmal mehr „Querbeet und Freunde“. Seit ihrem offiziellen Abschiedskonzert im Herbst 2013 tritt das Amrumer Folkduo, dass bei „Querbeet und Freunde“ mit den beiden Ehefrauen zum Quartett wird, nur noch zu ganz besonderen Anlässen auf. Dennoch sind ihre Auftritte besonders bei den Touristen nach wie vor sehr beliebt. Mit einer unterhaltsamen Zauber- und Mitmachshow sorgte zudem Clown Mücke für ordentlich Stimmung, der nicht nur die Kinder, sondern auch deren Eltern und Großeltern in seinen Bann zog.

Für den stimmungsvollen Abschluss dieses Festtages sorgte schließlich der Auftritt der Amrumer Blaskapelle und der Amrumer Trachtengruppe, die in diesem Jahr mit ihrer Jugend-Trachtengruppe vertreten war. Für viele der jungen Mädchen, die teilweise erst seit Januar in der Gruppe mittanzen, war es der erste offizielle Auftritt. Doch auch wenn einigen die Aufregung und das Lampenfieber vor dem ersten Tanz noch anzumerken war: Unter den neugierigen Blicken der Eltern und Großeltern war die Anspannung schnell verflogen. Standesgemäß wurden die Akteure anschließend mit dem stürmischen Applaus der rund 500 Zuschauer belohnt. „Die Mädchen hatten viel Spaß und haben ihre Sachen wirklich sehr ordentlich gemacht“, freute sich Gruppenleiterin Eike Paulsen anschließend. Nach dem Auftritt waren die Tänzerinnen noch lange ein begehrtes Motiv der vielen Hobbyfotografen, für Erinnerungsbilder von den Mädchen in ihren Trachten vor der historischen Windmühle.

Das alte Bauwerk kann aber nicht nur am Tag der offenen Tür besichtigt werden, ist von Anfang April bis Ende Oktober täglich von 10.30 bis 13 Uhr und 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet (montags bis 16 Uhr und sonntags ab 11 Uhr). Neben der alten Technik sind wechselnde Kunstausstellungen zu besichtigen. Noch bis zum 24. Juni zeigt Elmar Koritzius seine Ölbilder. Es folgen Fotografien von Kinka Tadsen (26. Juni bis 26. August) und vom 28. August bis 28. Oktober prästentiert der Maler Tobias Hartmann seine Arbeiten.

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