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Zum 25. Mal in Wyk : Bunt verkleidet und etwas verrückt

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Beim Silvesterlauf durch die Innenstadt ging es sportlich, aber nicht allzu ernst zu. Die Teilnehmer hatten sich phantasievolle Kostüme ausgedacht.

Eine Sache darf an Silvester natürlich nicht fehlen: Kostüme, Verkleidungen oder Masken. Genug davon gab es am 31. Dezember beim jährlichen Silvesterlauf. Etwa 150 Lauffreunde hatten sich am frühen Nachmittag am Wellenbad getroffen, um das alte Jahr sportlich zu beenden. Und da es bei der Sache eher um den Spaß als um Schnelligkeit geht, waren Kostüme unterschiedlichster Sorte zu entdecken.

Von Bienen über Senftuben, Diener und Zwergen bis hin zu Clowns war so gut wie alles dabei. Und selbst wer nicht verkleidet war, hatte zumindest die Freude am Laufen dabei, was bereits die halbe Miete war.

Gegen 14 Uhr machte sich der Tross auf die etwa fünf Kilometer lange Strecke. In gemächlichem Tempo, sodass jeder gut mitkam, ging es über den Sandwall und die Große Straße einmal durch die gesamte Wyker Innenstadt. Nach einigen Links- und Rechtskurven landeten die Läufer schließlich auf der Promenade, von wo aus es mit leichtem Wind von der Seite wieder Richtung Wellenbad ging.

Dort gab es dann für alle Teilnehmer eine Urkunde. Wer wollte konnte sich außerdem danach noch auf einen Punsch in der Stadt treffen, was von einigen auch freudig angenommen wurde.

Die Organisatoren vom Lauftreff des Wyker Turnerbundes (WTB) waren sehr zufrieden mit ihrer Aktion, die dieses Jahr bereits zum 25. Mal stattfand. „Es war farbenfroh wie immer und keiner ist zurückgeblieben“, meinte Volker Stoffel. Der WTB-Vorsitzende war als Schwein verkleidet ebenfalls mitgelaufen. Klaus Panse dankte allen Helfern, die die Organisatoren tatkräftig unterstützt hätten: „Dank ihnen ist das optimal gelaufen.“ Besondere Freude herrschte auch über die enorme Altersspanne, die abgedeckt wurde: Sowohl Grundschulkinder als auch 70-Jährige nahmen an der sportlichen Spaßveranstaltung teil.

Zu der ersten Kategorie gehört Julius Weih. Der Zwölfjährige hat zum ersten Mal bei der Aktion mitgemacht: „Das hat viel Spaß gebracht. Im nächsten Jahr will ich wieder mitlaufen.“ Und auch Maik Mierwald, der als „Shaun das Schaf“ auf die Strecke ging, war begeistert: „Die Leute sind alle nett und es hat mir echt gut gefallen.“

Ende 2016 soll es dann wieder eine Neuauflage des Silvesterlaufes geben. „The same procedure as every year.“, meinte Klaus Panse. Auch dann wird man in der Innenstadt also wieder viele Läufer in verrückten Kostümen entdecken können.

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