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Von Sylt nach Föhr : Bundesbank-Ferienheim: Bei Stammgästen aus dem In- und Ausland beliebt

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Das „Karl-Klasen-Haus“ am Wyker Fehrstieg wurde vor 30 Jahren eröffnet. Seither gab es dort 400 000 Übernachtungen.

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erstellt am 02.Dez.2015 | 20:02 Uhr

Dass vor 30 Jahren in Wyk das Ferienheim der Deutschen Bundesbank eröffnet wurde, ist dem „Blanken Hans“ zu verdanken. Denn bis dahin betrieb die Bank ein Haus in Rantum auf Sylt, an das die Kliffkante so bedrohlich herangerückt war, dass man fürchtete, es könne abstürzen. Das Haus auf Sylt steht zwar immer noch und beherbergt inzwischen ein Luxushotel, doch die Bundesbank zog um nach Wyk. In sicherer Entfernung zum Wasser wurde das ehemalige Kinderheim der Hapag am Fehrstieg erworben, umgebaut und immer wieder modernisiert. Mit rund 400  000 Übernachtungen hat das „Karl-Klasen-Haus“ seither zur positiven Entwicklung der Föhrer Fremdenverkehrsstatistik beigetragen.

Diese Zahl nannte Bernhard Sibold, Präsident der Bundesbank-Hauptverwaltung Baden-Württemberg in Stuttgart. Die ist seit einigen Jahren auch für das Föhrer Ferienheim zuständig, und so war Sibold jetzt Gastgeber einer Jubiläumsfeier, zu der er aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, Wegbegleiter sowie Repräsentanten der Insel begrüßte.

Sibold ging in seiner Ansprache auf die Geschichte des Hauses ein, das die „Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft“ 1928 als Kinderheim eingeweiht hatte. 1984 wurde das Haus von der damaligen Landeszentralbank in Hamburg als Ersatz für das Ferienheim in Rantum gekauft und 1985 eröffnet.

Im Lauf der Jahre, so berichtete Sibold, wurden etliche Baumaßnahmen vorgenommen. Zunächst erfolgte 1998/99 der Anbau eines zusätzlichen Speisesaals, so dass die Gäste nicht mehr in zwei Schichten essen mussten. Im Jahr 2011 gab es dann eine umfassende Renovierung und Modernisierung. Aktuell wurde auch die Küchentechnik erneuert, die noch aus der Zeit von Hapag Lloyd stammte. Unter den Gästen, so berichtete Sibold weiter, seien viele Stammgäste. Beliebt sei das Haus nicht nur bei deutschen Bundesbankern. Neben aktiven und passiven Mitarbeitern der Bank und ihren Familien hätten im Wyker Ferienheim auch bereits Mitarbeiter von Notenbanken aus Norwegen, Finnland, Polen, Tschechien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz ihren Urlaub verbracht.

Bernhard Sibold dankte in seiner Ansprache den Mitarbeitern und Heimleiter Volker Stoffel. Stoffels Team konnte übrigens den Heimgeburtstag ausgiebig mitfeiern. Denn zur Versorgung der vielen Jubiläumsgäste war ein Cateringservice engagiert worden, das eigene Service- und Küchenpersonal durfte sich an diesem Abend bedienen lassen.

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