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Breitner: Land will kommunalen Wohnungsbau unterstützen

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erstellt am 22.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Wyk | Angesichts des Themas, "Wohnen und Leben auf Föhr", hätten die Veranstalter wohl mit mehr Resonanz gerechnet. Doch beim SPD-Diskussionsabend mit Innen- und Bauminister Andreas Breitner waren die Genossen weitgehend unter sich. Knapp 20 Besucher hatten sich im Kurgartensaal eingefunden, um mit dem Landespolitiker über das Thema zu reden, das den Insulanern imMoment wohl am meisten unter den Nägeln brennt: Bezahlbarer Wohnraum für Einheimische.

Breitner berichtete, dass die Regierung die "gefühlte Explosion der Mieten", die neben den nordfriesischen Inseln vor allem das Hamburger Umland, Lübeck und Kiel betreffe, landesweit untersuchen und gegensteuern wolle. "Wir sind für die Kommunen unterstützend tätig", betonte Breitner, dass das Land selbst daran interessiert sei, dass Lehrer, Krankenschwestern oder Polizisten bezahlbare Wohnungen finden. Diese sollen unter anderem durch neue Richtlinien für den Sozialen Wohnungsbau gefördert werden, wo künftig auch etwas höhere Mieten möglich sein sollen. "Wir werden die Kommune bei eigenen Wonungsbauprojekten unterstützen", kündigte der Minister an.

Ein weiteres Thema war an diesem Abend, den Sabine Gileßen moderierte, die Diskussion über die Schaffung einer Gesamtgemeinde Föhr. "Wir planen keine Gebietsreform, weil in den kleinen Gemeinden bürgerschaftliches Engagement und eine höhere Identifikation mit der Kommune existieren", so der Innenminsiter. Allerdings unterstütze das Land freiwillige Fusionen. "Aber wir sehen darauf, dass das von unten wächst".

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