Ausstellung mit Föhr-Motiven : Bilder nur mit dem Spachtel gestaltet

Präsentieren erstmals ihre Föhr-Motive: Stefan Dobritz (l.) und Peter Witt.
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Präsentieren erstmals ihre Föhr-Motive: Stefan Dobritz (l.) und Peter Witt.

Stefan Dobritz und Peter Witt zeigen Bilder, die in den vergangenen Jahren auf der Insel entstanden sind und nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

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07. Mai 2016, 08:30 Uhr

Mit einer Vernissage wird heute, Sonnabend, um 11 Uhr eine Ausstellung in der Galerie „Eigenart“ in der Mittelstraße eröffnet. Gezeigt wird eine Auswahl von Föhr-Motiven von Stefan Dobritz und Peter Witt. Bilder, die in den vergangenen Jahren auf der Insel entstanden sind und die nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Die in Lübeck und Hamburg lebenden Dobritz und Witt sind vor allem durch ihre allein mit dem Spachtel gestalteten Ölbilder bekannt. Eine Technik, die ihren Bildern scheinbar eine dritte Dimension verleiht, diese plastisch und lebendig erscheinen lässt. Die Spachteltechnik erlernten sie bei Jürgen Runge, der lange Jahre im Klosterdorf Cismar an der Ostsee arbeitete.

1995 schloß Dobritz sein Medizin-Studium mit der Promotion ab und widmet sich seither ganz der Malerei. Und auch Witt ermöglichten frühe Erfolge bei Ausstellungen, sich unmittelbar nach einem Physik-Studium mit anschließender Promotion hauptberuflich der Malerei widmen zu können. Ihre Ölbilder entstehen meist vor Ort, also „en plein air“.

Seit 1991 verbringen die Künstler einige Monate im Jahr an der Nordsee. Auf Sylt betreiben sie eine Galerie in Westerland; regelmäßig finden zudem Mal-Aufenthalte auf Föhr statt. Die Motive der Künstler reichen von stimmungsvollen Landschaftsgemälden bis hin zu aufwendigen Stadtansichten und Stilleben.

Die Ausstellung ist das ganze Jahr geöffnet und kann täglich außer sonntags von 9 bis 14.30 Uhr besucht werden.

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