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von amrumern für amrumer : Bezahlbarer Wohnraum soll Realität werden

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Auf dem Areal der Mittelstraße 34, derzeitig noch bebaut durch die Nordseehalle und die ehemalige Kurverwaltung, direkt neben dem Kurpark Lieselott-Hain, soll demnächst ein genossenschaftliches Wohnprojekt für Jung und Alt entstehen.

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erstellt am 17.02.2014 | 12:45 Uhr

Auf dem Areal der Mittelstraße 34, derzeitig noch bebaut durch die Nordseehalle und die ehemalige Kurverwaltung, direkt neben dem Kurpark Lieselott-Hain, soll demnächst ein genossenschaftliches Wohnprojekt für Jung und Alt entstehen.

Vorausgegangen war die Gründung der Wohngenossenschaft „Üüs Aran eG“ (friesisch: Unser Zuhause) vor gut einer Woche. Wer mehr erfahren möchte, sollte an der öffentlichen Informationsveranstaltung am Sonnabend, 22. Februar, um 15 Uhr im Nebeler Haus des Gastes teilnehmen.

Zielsetzung des Projektes ist es, für die Amrumer Bevölkerung qualitativ ansprechenden und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und dauerhaft für diesen Zweck zu sichern. Es sind drei mehrgeschossige Wohnhäuser mit voraussichtlich 30 barrierearmen und energieeffizienten Wohnungen in der Größenordnung von zirka 50 bis 95 Quadratmetern geplant, die Amrumer Bürgern als Erstwohnsitz dienen sollen.

Dass es auf Amrum genau wie auf den Nachbarinseln schwer ist, angemessenen und bezahlbaren Wohnraum zu finden, ist bekannt. Im Dezember 2011 äußerte sich auch Ulf Jürgensen, Leiter der Jugendherberge in Wittdün, zu diesem Thema. Der hatte sich das Wohnprojekt der Wohnungsgenossenschaft „föhreinander“ genauer angeschaut und wollte eine ähnliche Organisation auch auf Amrum installieren.

Das Jahr 2012 war geprägt von Vorbereitungen und Erfahrungsaustauschen und Anfang 2013 bildete sich schließlich eine Bürgerinitiative. Der gehörten Gemeindevertreter, Vertreter der Schule und engagierte Bürger an. Es galt, Fragen bezüglich der Rechtsform, Finanzierung und Nachhaltigkeit zu beantworten und bald kristallisierte sich heraus, dass eine Wohngenossenschaft die beste Variante sei, um alle Interessen abdecken zu können.

Da die Gemeinde Wittdün daran interessiert war, ihr Gemeindegrundstück in der Mittelstraße 34 für den angedachten Zweck zur Verfügung zu stellen, wurden auch die Gemeindevertreter und Bürgermeister von Nebel und Norddorf sowie das Amt Amrum-Föhr mit an den Tisch geholt.

Im Sommer kontaktierte die Projektgruppe die Investitionsbank Schleswig-Holstein, um den Erlass zur Förderung von Wohnungsgenossenschaften zu erhalten.

Ein Projekt dieser Größenordnung braucht professionelle Begleitung, weshalb Jürgensen Kontakt zur Firma „Ting Projekte“ aufnahm, die auch auf Sylt unterstützend tätig ist.

Sieben Mitglieder gehören der neu gegründeten Wohngenossenschaft „Üüs Aran eG“ an, die Ulf Jürgensen zum Vorstand wählten. Zum Bevollmächtigten wurde Christian Klüßendorf und zum Revisor Heiko Müller gewählt.

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