Föhr : Berührender Film über ein Tabu-Thema

Die Veranstaltung findet im Wyker Kino statt.
Die Veranstaltung findet im Wyker Kino statt.

Die Wyker Hospiz-Initiative veranstaltet einen Kino-Abend. Gezeigt wird der Film „Überall wo wir sind“, der auf der Berlinale viel Beachtung fand.

shz.de von
09. Oktober 2018, 19:26 Uhr

Zum diesjährigen Welthospiztag, der am kommenden Sonnabend, 13. Oktober, begangen wird, lädt die Hospiz Initiative Föhr-Amrum alle Interessierten wieder zu einer Filmvorführung und Popcorn ins Kino am Wyker Sandwall ein.

Um 18.30 Uhr startet dort der Film „Überall wo wir sind“ der Filmemacherin Veronika Kaserer. Der Film handelt von den letzten Wochen und Tagen des 29-jährigen Berliner Tanzlehrers Heiko Lekutat, die er im Kreis seiner großen, wunderbaren und vor allem großherzigen Familie verbringt. Der Umgang mit dem Tod und dem Verlust eines Menschen ist genauso unterschiedlich und bunt wie die Familienmitglieder selbst. Zum Abschied gehören das Weinen ebenso wie das herzhafte Lachen.

Veronika Kaserer sei es gelungen, einen Film zu drehen, der durch seine erstaunliche Nähe, eine unkonventionelle Montage und viele überraschende Momente das Tabu-Thema Sterben und Tod aufgreift, heißt es dazu in einer Mitteilung der Hospiz-Initiative. Gezeigt wurde dieser Film zum ersten Mal auf der 68. Berlinale im Februar dieses Jahres, wo er sehr viel Anerkennung gefunden hat.

Für Informationsmaterial, Fragen und Gespräche werden ehrenamtliche Hopizhelferinnen und Mitglieder der Initiative an diesem Abend anwesend sein.

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