"5. Föhr-Amrumer-Bank-Turnier" : Beach-Soccer und Volleyballturnier

Gruppenbild der Halbfinalisten des '5. Föhr-Amrumer-Bank-Turniers'.Foto. Steffen Andresen
Gruppenbild der Halbfinalisten des "5. Föhr-Amrumer-Bank-Turniers".Foto. Steffen Andresen

Das "5. Föhr-Amrumer-Bank-Turnier" war die Vorbereitung für das 1. Jugend-Beach-Soccer-Turnier, das Freitag und Sonnabend an der Mittelbrücke stattfinden wird. Das Föhrer Duo Cai Volta und Momme Hinrichsen gewann den Aufgalopp mit 2:1.

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22. Juli 2009, 11:56 Uhr

Wyk | Immerhin: Drei von 16 Teams, die beim "5. Föhr-Amrumer-Bank-Turnier" an den Start gingen, waren Föhrer. Um so erfreulicher aus insularer Sicht, dass sich am Ende mit Cai Volta und Momme Hinrichsen ein hiesiges Beachvolleyball-Duo als das stärkste erwies. Mit 2:1 Sätzen bezwangen die Lokalmatadoren den Leipziger Ivo Eiberle und Organisator Steffen Andresen, der als gebürtiger Föhrer in Wetter an der Ruhr lebt.

Aber dieses Turnier war nur der Aufgalopp für das große Sport- und Jugendevent am kommenden Wochenende an der Mittelbrücke. Am Freitag, 24. Juli, beginnt um 10 Uhr das 1. Jugend-Beach-Soccer-Turnier für Kinder von zehn bis 14 Jahren. Organisator An dresen freut sich besonders, dass hier die Zusammenarbeit mit dem FSV Wyk so gut klappte.

Vom FSV gehen gleich vier Teams auf das zwölf mal 27 Meter große Feld vor der neuen "Tribüne". Gespielt wird mit einem speziellen Beach-Soccer-Ball, welcher leichter und weicher ist als herkömmliche Fußbälle. Ein Team besteht aus vier Feldspielern und einem Torwart. "Wir hoffen, dass von den Föhrer Schulen noch ein paar Teams dazukommen", erklärt Andresen. Zudem können auch Kurgäste teilnehmen.

"Ich wollte diese interessante Trendsportart am Wyker Strand anbieten", berichtet Andresen. Zudem sollte gerade auch für die Föhrer Jugend ein Angebot geschaffen werden, da die Beachvolleyball-Turniere hauptsächlich von Kurgästen genutzt würden.

Neben der sportlichen Aktion wird auch noch ein Rahmenprogramm angeboten: So werden der "Beach-King" und dessen "Queen" gewählt, findet ein Limbo-Wettbewerb statt oder zeigt die DLRG eine Rettungsshow.

Eindeutig der Sport steht dann am Sonnabend im Mittelpunkt, wenn um 10.30 Uhr der erste Aufschlag zum "10. Olympic-Beachvolleyball-Turnier" erfolgt. Erwartet werden zum Jubiläum rund 40 Teams aus ganz Deutschland, Vereins- aber auch Freizeitspieler. Nach der Gruppenphase geht es im doppelten K.o.-System weiter, also die zweite Niederlage bedeutet das Aus.

Zu gewinnen gibt es erstmals einen Wanderpokal. Außerdem warten Sachpreise auf die Platzierten. Ebenfalls ein Novum: Es wird auf fünf Feldern gespielt. Dabei haben die Akteure im tiefen Sand nicht weniger als 64 Quadratmeter abzudecken (acht mal acht Meter). Die Netzhöhe beträgt 2,43 Meter.

"Ich versuche, dieses Jahr noch einmal oben mitzumischen", gesteht Andresen, dass die nachrückenden jungen Spieler immer stärker werden. Immerhin hat sich der Organisator bereits zweimal mit unterschiedlichen Spielpartnern in die Siegerliste eingetragen.

Begonnen hat Andresen vor genau 25 Jahren als 16-Jähriger an der Mittelbrücke mit Animation am Strand (Spiele für Kinder und Jugendliche). "Mein ganz persönliches Jubiläum diesmal." Im Sommer 1984 fand das erste Beachvolleyball-Turnier - damals noch mit Sechserteams - "mit ganz alten Netzen, Holzpfosten und rot-weißem Absperrband, welches ständig gerissen war", statt.

Aus dieser Zeit sind immer noch Spieler mit dabei - Stammgäste. "Mittlerweise haben wir vom Material her stark aufgerüstet", berichtet Andresen. In den vergangenen 25 Jahren schlugen Spieler aus der 2. Bundeliga der Herren-, der 1. Damen-Bundesliga und sogar eine Spielerin aus der chinesischen Nationalmannschaft am Wyker Strand auf.

Überhaupt überwiegen die positiven Erinnerungen und die Freude an diesem tollen Sport, auch wenn vor und während der Turniere reichlich zu tun ist. Andresen in die Zukunft blickend: "Vielleicht stehe ich noch als weißhaariger Opa in 25 Jahren an der Mittelbrücke und organisiere für meine Tochter Nele Beachvolleyball-Turniere…"

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