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regelmässige wartung : Baumaschinen statt Meerwasser

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Für Badenixen und begeisterte Saunabesucher bedeutet die gut sechswöchige Betriebspause des „Amrum Badeland“ im November und Dezember einen recht langen Verzicht auf lieb gewonnene Freizeitgewohnheiten.

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Für Badenixen und begeisterte Saunabesucher bedeutet die gut sechswöchige Betriebspause des „Amrum Badeland“ im November und Dezember einen recht langen Verzicht auf lieb gewonnene Freizeitgewohnheiten. Doch diese Betriebspause ist wichtig. Seit dem 11. November werden nicht nur die jährlich anstehenden Wartungs- und Reparaturarbeiten vorgenommen, die nicht bei laufendem Badebetrieb erledigt werden können. Harald Lemcke, technischer Leiter des Bades, hat bereits etliche Punkte des Maßnahmenkatalogs mit seinen Kollegen abarbeiten können. Allerdings gibt es bis zur Wiedereröffnung am 27. Dezember noch reichlich zu tun.

Wie Frank Timpe von der Amrum-Touristik erklärte, stand auf der To-do-Liste für die Revisionszeit unter anderem eine Umgestaltung und deutliche Erweiterung des Außenbereichs der Sauna. „Während des Sturms ‚Christian‘ waren einige Bäume und Teile vom Zaun im Saunagarten umgebrochen und mussten bereits vorab entsorgt werden“, berichtet Timpe. Nun wurden die verbliebenen Schwarzkiefern samt Wurzeln per Bagger entfernt und machten den Platz frei für eine Neugestaltung. Diese wird sich dem Winter geschuldet sicher bis ins Frühjahr hinziehen. Der deutliche Zugewinn an Frei- und Liegefläche ließ sich bereits an den eingebrachten Pfählen des neuen Zauns erahnen.

„Verschiedene Arbeiten können nur erledigt werden, wenn kein Wasser mehr im Becken ist und Maschinen und Pumpen nicht laufen“, erklärt Lemcke. Weitestgehend werden die Maßnahmen, die auch viele kleine Schönheitsreparaturen umfassen, in Eigenleistung erledigt. Im Schwimmbecken sind zum Beispiel im vergangenen Jahr probehalber zwei Unterwasserscheinwerfer, die deutliche Spuren der täglichen Einwirkung des salzhaltigen Meereswassers aufwiesen, gegen mit neuer LED-Technik ausgestattete Modelle auswechselt worden. „Leider wurden die Erwartungen an die Haltbarkeit nicht wirklich erfüllt. Jetzt wurden andere Modelle ausgewählt, die sich hoffentlich besser bewähren“, erklärt der Schwimmbad-Chef. Solch ein Scheinwerfer schlägt immerhin mit über 1000 Euro zu Buche und sollte sich im aggressiven Umfeld schon bewähren. Immerhin vermindert sich die Leistung von 200 Watt auf 65 Watt pro Scheinwerfer und verspricht bei 16 Scheinwerfern schon eine interessante Energieeinsparung.

„Wir durchleuchten auch generell die Möglichkeiten energetischer Einsparmöglichkeiten für das Badeland, die dann zukünftig dazu beitragen könnten, den Energiebedarf zu reduzieren“, berichtet Timpe.

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