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was lange währt : Bauausschuss ebnet Weg für Neubaugebiet

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Aus der Redaktion des Insel-Boten

Notwendige Bodenproben hatten den Bauausschuss zuletzt daran gehindert, den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan Nummer 51 auf den Weg zu bringen. Eine Entscheidung, die nun auf der jüngsten Sitzung einstimmig getroffen wurde.

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erstellt am 10.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Notwendige Bodenproben hatten den Bauausschuss zuletzt daran gehindert, den Zeitplan einzuhalten und den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für den Bebauungsplan Nummer 51 auf den Weg zu bringen (wir berichteten). Eine Entscheidung, die nun auf der jüngsten Sitzung einstimmig getroffen wurde und nach der sich das lange Warten der wiederum zahlreich anwesenden Interessenten dem Ende nähert.

Der Entscheidung voraus ging die Einwohnerfragestunde, in der der Ausschuss noch einmal Rede und Antwort stehen musste. Auf die Frage, ob die durch die nötigen Erdarbeiten entstehenden Kosten auf die Erschließung umgelegt werden, musste die Ausschussvorsitzende Dr. Silke Ofterdinger-Daegel (KG) eine endgültige Antwort schuldig bleiben, denn ob die Umlage auf die Erschließungskosten oder die Erbpacht erfolgen werde, sei noch nicht endgültig entschieden. Klare Antworten gab es dagegen in Sachen Bodengutachten: Mit dem werde die Standsicherheit des Gebäudes nachgewiesen, erläuterte Bauamtsmitarbeiter Ulrich Schmidt. Der mit “zwischen 1000 und 2000 Euro“ auch die Summe nannte, die jeder Häuslebauer kalulieren muss.

Auch wann Baubeginn sei, interessierte die Anwesenden brennend. Die Stadtvertretung werde in ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, 15. Mai, über die Beschlussempfehlung entscheiden, erfuhren die Anwesenden. Es folge die vierwöchige Auslegung, dann könnten der Satzungsbeschluss gefasst und in der Folge die Bauanträge gestellt werden. Angesichts der anstehenden Erschließung dämpfte Wyks Bürgermeister Paul Raffelhüschen (CDU) allerdings die Erwartungen: „Vor dem Frühjahr wird da nichts passieren“.

Auch wenn die Entscheidung pro Entwurfs- und Auslegungsbeschluss überfällig war und einstimmig durchgewunken wurde, kamen erneut einige Regulierungsvorschläge zur Sprache, die in den vergangenen Monaten lang und breit diskutiert worden waren. Lars Schmidt (CDU) war es, der den erneut aufkommenden Diskussionen ein Ende setzte. „Wir sollten sehen, dass wir das Ding ausgelegt kriegen, damit die Bauherren, die seit Monaten unsere Sitzungen besuchen, endlich Butter bei die Fische kriegen“, äußerte Schmidt unter dem Beifall des Publikums seinen Unmut.

Zuvor hatte Sabine Gilleßen (SPD) ein weiteres Mal die aus ihrer Sicht nicht ausreichenden Grundstücksgrößen angesprochen, Paul Raffelhüschen regte an, statt Metallzäunen nur Holzzäune oder Hecken zu erlauben (mit acht Nein-Stimmen und drei Enthaltungen wurde der Antrag abgelehnt) und Heinz Lorenzen (KG) äußerte sein Unverständnis darüber, dass nur offene Garagen erstellt werden dürfen. Sieben Mitglieder stimmten dem Antrag zu, das Wort „offen“ zu streichen, vier sprachen sich dagegen aus. Nachdem der Ausschuss in der Vergangenheit lange über diese Frage diskutiert und der offenen Bauweise in einer Mehrheitsentscheidung den Vorzug gegeben, hatte, da deren Durchlässigkeit das Baugebiet optisch aufwertet.

Wenn die Stadtvertretung den erarbeiteten Vergabe-Richtlinien für die Grundstücke zustimmt, erläuterte Paul Raffelhüschen die weitere Vorgehensweise, werden die diese im Rahmen einer weiteren Veranstaltung nach den bis dahin veröffentlichten Kriterien vergeben.

 

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