Bauarbeiten am Leuchtturm beeinträchtigen Mobilfunk-Empfang

Das Amrumer Wahrzeichen sorgt derzeit für Störungen. Foto: ib
Das Amrumer Wahrzeichen sorgt derzeit für Störungen. Foto: ib

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03. Juli 2013, 03:59 Uhr

Amrum | Wer sich derzeit auf Amrum über Störungen seines Handy- oder mobilen Internetempfangs wundert, ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht im Besitz eines defekten Telefons. Der Grund sind vielmehr die andauernden Arbeiten am Amrumer Leuchtturm, an dem die Mobilfunkunternehmen ihre Antennen angebracht haben.

An dem 1875 errichteten Bauwerk müssen umfangreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt werden, in deren Verlauf, so Wolfgang Stöck, Leiter der Außenbezirke des Wasser- und Schifffahrtsamtes Tönning, auch in den Bereichen, an denen die Antennen hängen, gearbeitet wird. Um die Mitarbeiter vor der schädlichen und intensiven Strahlung zu schützen, müssen die Antennen während dieser Tätigkeiten abgeschaltet werden. Die Deaktivierung geschieht jedoch nicht durch die Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes, sondern erfolgt per Fernabschaltung durch die jeweiligen Mobilfunkanbieter, weshalb es zu Verzögerungen beim Ein- und Ausschalten der Antennen kommen kann.

"Unsere Handwerker brauchen trockenes und warmes Wetter", berichtet Stöck, weshalb die Arbeiten aufgrund der derzeit schlechten Wetterlage nicht wie geplant vorankommen. Zum Einsatz kommt überdies eine eigens für die Reparatur- und Malerarbeiten gefertigte Winkelbühne, die jedoch nur bis maximal vier Windstärken genutzt werden kann.

Darüber hinaus weist Stöck darauf hin, dass speziell für die Malerarbeiten trockene Wetterverhältnisse benötigt werden. Blieben die Wetterbedingungen allerdings wie in den vergangenen Tagen, sei es nicht ausgeschlossen, dass die temporären Beeinträchtigungen des Mobilfunkempfangs noch über den Juli hinaus Bestand hätten, so der Experte.

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