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neuer ortsmittelpunkt in norddorf : Bau für die nächsten Generationen

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

2,3 Millionen Euro waren für den Bau den neuen Dorfgemeinschaftshauses eingeplant worden. Obwohl die veranschlagte Summe nach derzeitigem Stand überschritten wird, soll an den Außenanlagen nicht gespart werden.

shz.de von
erstellt am 15.Okt.2013 | 08:00 Uhr

Die Norddorfer Gemeindevertreter zeigten sich auf ihrer jüngsten Versammlung durchweg zufrieden mit dem Erscheinungsbild des im Bau befindlichen Dorfgemeinschaftshauses in Norddorfs Ortsmittelpunkt. Nun, da die Baugerüste abgebaut sind und die Kupferbedachung der eingeschossigen Bereiche des Gebäudes fertiggestellt wurden, zeigt sich, dass der Entwurf des Norddorfer Architekten auch in der Realität gefällt.

„Das Gebäude ist meiner Meinung nach optisch gelungen“, lobte Gemeindevertreter Freddy Flor während der Sitzung das bisherige Ergebnis der beteiligten Handwerker. Die Gestaltung des Außenbereichs verlange um so mehr eine ganzheitliche Betrachtung in der Planung. „Wir dürfen jetzt auf keinen Fall den Anker fallen lassen, nur weil sich aktuell abzeichnet, dass die veranschlagte Bausumme in Höhe von 2,3 Millionen Euro nicht ausreichen wird“, so die einhellige Meinung der Gemeindevertreter. Nicht, dass mit den Pflasterarbeiten die Gelder aufgebraucht sein werden und das Grün rundherum aus den Augen verloren ginge. „Nun geht es ohnehin nur noch nach vorn“, merkte Christoph Decker treffend an.

„Wir müssen entsprechende Summen nachschießen“, zeigte sich Gemeindevertreter Gunnar Hesse überzeugt. Hier wird für die nächsten Generationen gebaut und entsprechend solle im Ortsmittelpunkt ein schönes Umfeld für das Gebäude geschaffen werden. Neben einem Amphitheater sollen sich auch dekorative Elemente wiederfinden. Mit dem Architekten Peter Heck-Schau und Bürgermeister Peter Koßmann beteiligten sich auch Freddy Flor und Gunnar Hesse an den Beratungen und der Bemusterung der Pflastersteine sowie der Festlegung der Grünelemente auf Basis der Planung auf der Baustelle. Der Auftragnehmer für die Außenanlagen war nach der Vergabe durch die Vertreter der Gemeinde informiert worden und konnte so seine Fachkompetenz bei der Feinabstimmung bereits einbringen.

Wie Architekt Heck-Schau erklärte, hatten vier Firmen ein Angebot für die Erstellung der Außenanlagen abgegeben. Die Submission ergab, dass der günstigste Anbieter mit einem Volumen von 135 000 Euro Nettoauftragssumme den Zuschlag bekam. Die weiteren Angebote lagen dabei deutlich höher.

„Nach dem Ablauf der Einspruchsfrist soll umgehend mit den Arbeiten an der Dach- und Oberflächenentwässerung begonnen werden“, berichtete der Architekt, während er selbst Hand anlegt und ein provisorisches Ablaufrohr an ein Regenfallrohr anschließt. Die massiven Regenfälle vor rund drei Wochen hatten ihren Weg zum Gebäude gefunden und die laufenden Arbeiten im Bereich des tiefer liegenden Kinos nachhaltig verzögert.

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