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Insel-Bote

19. Oktober 2017 | 05:55 Uhr

In wyk : Bald wieder freie Fahrt in Sicht

vom
Aus der Redaktion des Insel-Boten

Die Erdarbeiten in Sachen Strom und Gas in der Hafenstraße sind fast abgeschlossen. Sie wurden nötig für den Einbau eines Heizkraftwerks in den Keller des Amtsgebäudes.

Die Arbeiten an der Hafenstraße hätten schon längst fertig sein sollen, aber der viele Regen Ende Oktober und Anfang November war für die Erdarbeiten einfach kontraproduktiv. „Das Erdreich ist immer wieder eingesackt, und wir haben von Hand wieder nacharbeiten müssen“, sagt Vorarbeiter Erich Jacobsen vom Baugeschäft Gerd Ohlsen. Aber nun ist ein Ende in Sicht: In zwei Wochen spätestens sollen alle Arbeiten erledigt sein. „Nächste Woche Dienstag wird umgeschlossen“, sagt Jacobsen. Soll heißen: die neuen Stromleitungen werden mit den alten verbunden. „Danach müssen wir nur noch verfüllen und pflastern.“

Grund für die straßenweiten Bauarbeiten, die am 27. Oktober begonnen hatten, ist der Einbau eines Heizkraftwerks in den Keller des Amtsgebäudes. Auftraggeber ist der Energieversorger Hanse-Werk Natur, das Amt stellt hierbei die Räumlichkeiten. Und stellt seine Wärmeversorgung von Öl auf Gas um. „Wo bisher im Keller die Öltanks waren, steht jetzt das Heizkraftwerk“, erklärt Bauamtsleiter Leif Haensch. Das speist demnächst das Fernwärmenetz der Stadt Wyk. Woraus künftig auch – energetisch sehr viel sinnvoller – das Amt Föhr-Amrum versorgt wird.

Die neue Gasleitung, über die das Heizkraftwerk seine Wärme generiert, war der Grund für die rathausseitigen Arbeiten in der Hafenstraße. Die Leitung musste komplett von der Boldixumer Straße bis fast zum Ende des Amtsgebäudes gelegt werden. Die Erdarbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Jetzt sind die Elektriker im Rathauskeller mit Anschlussarbeiten dran.

Die Gunst der „Aufriss-Stunde“ hat die Schleswig-Holstein Netz AG für die Sanierung ihres Stromleitungsnetzes auf der gegenüberliegenden Straßenseite genutzt. „Das sind schließlich die gleichen Kabelgräben“, sagt Haensch. Für die Mittel- und Niederspannungsleitungen wird es in Höhe Rathausplatz einen neuen Schaltschrank geben.

Beim Kabeleinziehen während der Erdarbeiten ist so manches zum Vorschein gekommen. „Hier wurde eine Menge verbuddelt“, sagt Vorabeiter Erich Jacobsen. „Wir haben jede Menge Pfähle und alte Mauerstücke gefunden.“

Mit seinem Team von fünf bis sechs Mann geht es jetzt auf die letzten Meter. Dann ist die Hafenstraße bald wieder frei befahrbar.

Wegen der eingeschränkten Durchfahrts- und Parkmöglichkeiten ist es für Autofahrer, die in die Innenstadt wollen, sinnvoll, den kostenfreien Heymannsparkplatz am oberen Ende der Hafenstraße zu benutzen.

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